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	<title>Kommentare zu: Die adretten Schweizer</title>
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	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 19:34:09 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2007/09/03/die-adretten-schweizer/#comment-853</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 17:26:19 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Als ich unlängst mit meinem Laptop im Freien auf einem Mäuerchen sass, um möglichst kostenlos online zu gehen, musste ich mir von den Passanten auch so einiges anhören. Es geht hier nur um eines: Neid. In einer Gesellschaft, in der jeder alles hat, ist der Neid noch viel ausgeprägter, als in einer Mangelwirtschaft. Das hört sich etwas paradox an, entspricht aber meiner Erfahrung. Vielleicht hat man dann eben mehr Zeit, sich mit Unwichtigem zu beschäftigen, vielleicht ist es aber auch das mulmige Gefühl, einfach nur eine graue Maus in der Masse zu sein. Sobald einer den Mut aufbringt, etwas anders zu machen, wird er beneidet. Natürlich hat aber auch vieles mit der generellen Lebenseinstellung zu tun. Mir fällt auf, dass in reichen Ländern ein hohes Mass an Unzufriedenheit herrscht. Auch habe ich den Eindruck, dass diese in den letzten Jahren stetig zunahm. Mich wundert das nicht, ich finde es aber schade. Vermutlich braucht es so etwas wie Naturkatastrophen, damit unter den Menschen wieder Solidarität einkehrt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Als ich unlängst mit meinem Laptop im Freien auf einem Mäuerchen sass, um möglichst kostenlos online zu gehen, musste ich mir von den Passanten auch so einiges anhören. Es geht hier nur um eines: Neid. In einer Gesellschaft, in der jeder alles hat, ist der Neid noch viel ausgeprägter, als in einer Mangelwirtschaft. Das hört sich etwas paradox an, entspricht aber meiner Erfahrung. Vielleicht hat man dann eben mehr Zeit, sich mit Unwichtigem zu beschäftigen, vielleicht ist es aber auch das mulmige Gefühl, einfach nur eine graue Maus in der Masse zu sein. Sobald einer den Mut aufbringt, etwas anders zu machen, wird er beneidet. Natürlich hat aber auch vieles mit der generellen Lebenseinstellung zu tun. Mir fällt auf, dass in reichen Ländern ein hohes Mass an Unzufriedenheit herrscht. Auch habe ich den Eindruck, dass diese in den letzten Jahren stetig zunahm. Mich wundert das nicht, ich finde es aber schade. Vermutlich braucht es so etwas wie Naturkatastrophen, damit unter den Menschen wieder Solidarität einkehrt&#8230;</p>
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