mir fiel auch auf wieviele häuser zur zeit in berlin saniert werden, überhaupt, wieviel gebaut wird. überall kräne und absperrungen, lauter kleine baustellen. dass berlin „arm, aber sexy“ sei habe ich schon immer für einen blöden spruch gehalten, zumindest der prenzlauer berg und mitte sind weder arm, noch sexy.

Felix Schwenzel, wirres.net, „bvg-streik

Was würde passieren, wenn Sie heute vor dem Spiel gegen Schalke 04 sagen: „Jungs, ich gehe. Ihr seid alt genug, macht heute mal, was ihr denkt. Stellt aber bloß nicht den Bastürk ins Tor; der ist zu klein!“

Ha! Sie glauben, meine Spieler würden dann wild auf den Tischen tanzen und sich wie Jugendliche auf dem Bolzplatz verhalten? Da unterschätzen Sie die aber. Ich bin sicher, die würden ziemlich genau die Mannschaft auf den Platz stellen wie ich auch.

Ganz sicher?

Ziemlich sicher. Manchmal teile ich Fragebögen aus, die die Spieler anonym ausfüllen. Da lasse ich Fragen beantworten wie: Wo siehst du deine Rolle im Team? Welches System bevorzugst du? Da kann man schön herausfinden: Wie ist die Hierarchie, wie sehen sich die Jungs selbst.

(…)

Glauben Sie denn an die Noten im „Kicker“ und in Boulevardzeitungen?

Nein, aber ich komme nicht daran vorbei. Sie glauben das nicht, aber das ist wirklich so. Ich muss mich tatsächlich mit diesen blöden Noten befassen, weil meine Spieler sie so wichtig nehmen. Die gucken ständig danach. Ich sage denen manchmal: Guckt doch nicht hin, die Journalisten geben die Noten doch eh schon meist in der Halbzeit durch. Mein Reden hilft nicht viel.

Armin Veh, Tagesspiegel am Sonntag, „Beim Entengang sprangen Gelenke raus

Stand beim Manchinger Volksfest am Autoscooter herum, im Arm schüchtern und wortlos einen ganz heißen Feger. Eine, hinter der das halbe Dorf her war, weil sie schon mit 14 ordentlich Brüste hatte. Sie wollte, dass wir uns küssten, und zwar so richtig. Das hatte ich vorher noch nie gemacht, und ich werde das irritierende Gefühl nie vergessen, als sie erst ihre Lippen auf meine presste und dann ihre Zunge durchschob. Mir wurde zunächst heiß und kalt, dann allerdings stellte ich fest, dass ihre Zunge sehr klein und fest war und sie überdies damit irrwitzig schnell um meine herumkreiste. Ich weiß noch, wie ich mir dachte: Das fetzt nicht, da kann ich auch mit unserem Kanarienvogel knutschen.

Meine männlichen Freunde ermunterten mich dazu, die Sache mit dem Küssen nicht so wichtig zu nehmen und mich stattdessen mehr ihrer stattlichen Oberweite zu widmen.

Markus Kavka, zuender.zeit.de, „Sei still und mach weiter

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