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	<title>Kommentare zu: Die Schildkröte Alter holt jeden - auch den rollenden Stein von 1968</title>
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	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 00:20:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: arbiter</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/05/01/die-schildkroete-alter-holt-jeden-auch-den-rollenden-stein-von-1968/#comment-790</link>
		<dc:creator>arbiter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 21:06:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ZENTAO: Die 68er werden heute mehr an ihren Sprüchen als an ihren Ansprüchen gemessen. Anspruch war, Verkrustungen aufzubrechen. Das ist gelungen. Anspruch war eine liberale Gesellschaft. Das ging -zumindest für die BRD- mit und im Kalten Krieg unter. Der Anspruch auf eine solidarische Gesellschaft wurde von der ersten Rezession, etablierter Politik und dem Kreditkapital der Wirtschaft geschluckt, heißt heute Hartz IV, und morgen bringt uns Köhler mit der Agenda 2020 Harzt XVI.
Der Anspruch auf mehr Demokratie war in der BRD eine Formel zur falschen Zeit am Falschen Ort an die falsche Adresse: vom nicht befreiten aber besiegten,  besetzten und geteilten drei Viertel-Deutschland BRD an USA. Dort war nichts zu holen, und das wurde von Vietnam bis 9-11 auch noch eingeholt.
Was sie uns, was sie den 68er immer noch übel nehmen, ist der Kontrollverlust, ist die zaghafte und schon wieder halb abgebrochene Öffnung der Gesellschaft. Völlig gescheitert sind die 68er an der Überwindung des Faschismus. Sie wußten nicht, daß Enkel das nicht leisten können. Sie ahnten aber auch nicht, Enkel würden ihn pflegen. Sie waren zu sehr mit Vätern und Großvätern beschäftigt. Wenn heute in der BRD NPD-Aufmärsche wieder in sind, CH sich mit der SVP rumschlägt, dann sollten wir nicht aufpassen, daß das Pendel nicht zuweit nach rechts ausschlägt, wir sollten es stoppen. Das wäre eine lohnende Aufgabe für die Kritiker der 68er. Dem steht 2008 die Status-quo-Mentalität leider entgegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ZENTAO: Die 68er werden heute mehr an ihren Sprüchen als an ihren Ansprüchen gemessen. Anspruch war, Verkrustungen aufzubrechen. Das ist gelungen. Anspruch war eine liberale Gesellschaft. Das ging -zumindest für die BRD- mit und im Kalten Krieg unter. Der Anspruch auf eine solidarische Gesellschaft wurde von der ersten Rezession, etablierter Politik und dem Kreditkapital der Wirtschaft geschluckt, heißt heute Hartz IV, und morgen bringt uns Köhler mit der Agenda 2020 Harzt XVI.<br />
Der Anspruch auf mehr Demokratie war in der BRD eine Formel zur falschen Zeit am Falschen Ort an die falsche Adresse: vom nicht befreiten aber besiegten,  besetzten und geteilten drei Viertel-Deutschland BRD an USA. Dort war nichts zu holen, und das wurde von Vietnam bis 9-11 auch noch eingeholt.<br />
Was sie uns, was sie den 68er immer noch übel nehmen, ist der Kontrollverlust, ist die zaghafte und schon wieder halb abgebrochene Öffnung der Gesellschaft. Völlig gescheitert sind die 68er an der Überwindung des Faschismus. Sie wußten nicht, daß Enkel das nicht leisten können. Sie ahnten aber auch nicht, Enkel würden ihn pflegen. Sie waren zu sehr mit Vätern und Großvätern beschäftigt. Wenn heute in der BRD NPD-Aufmärsche wieder in sind, CH sich mit der SVP rumschlägt, dann sollten wir nicht aufpassen, daß das Pendel nicht zuweit nach rechts ausschlägt, wir sollten es stoppen. Das wäre eine lohnende Aufgabe für die Kritiker der 68er. Dem steht 2008 die Status-quo-Mentalität leider entgegen.</p>
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		<title>Von: zentao</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/05/01/die-schildkroete-alter-holt-jeden-auch-den-rollenden-stein-von-1968/#comment-789</link>
		<dc:creator>zentao</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 20:07:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die 68er waren wohl notwendig, den ohne diese mini Revolution, hätte sich wohl wenig geändert, alles wäre immer noch verboten oder Unmoralisch. Wir haben uns die Freiheit genommen, wo immer es möglich war. Die 68er waren nicht schlechter aber auch nicht besser , als die heutigen Jugendlichen.Es war nicht alles schlecht, was die 68er gebracht haben. Ohne die 68er würden wir immer noch in einer Art Gefängnis leben. Die Welt ist doch wirklich offener und toleranter geworden. Klar, eine SVP wie wir sie heute in Zürich kennen ist ein Schritt zurück.Wir müssen aufpassen, das dass Pendel, nicht wieder zu fest nach rechts, zurück schlägt.Es wäre schade wenn unsere Gesellschaft, wieder so verkrustet würde, wie vor 1968.  Darum bitte nicht auf die 68er schimpfen, sondern; "besser machen !!"
Liebe Grüsse zentao</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die 68er waren wohl notwendig, den ohne diese mini Revolution, hätte sich wohl wenig geändert, alles wäre immer noch verboten oder Unmoralisch. Wir haben uns die Freiheit genommen, wo immer es möglich war. Die 68er waren nicht schlechter aber auch nicht besser , als die heutigen Jugendlichen.Es war nicht alles schlecht, was die 68er gebracht haben. Ohne die 68er würden wir immer noch in einer Art Gefängnis leben. Die Welt ist doch wirklich offener und toleranter geworden. Klar, eine SVP wie wir sie heute in Zürich kennen ist ein Schritt zurück.Wir müssen aufpassen, das dass Pendel, nicht wieder zu fest nach rechts, zurück schlägt.Es wäre schade wenn unsere Gesellschaft, wieder so verkrustet würde, wie vor 1968.  Darum bitte nicht auf die 68er schimpfen, sondern; &#8220;besser machen !!&#8221;<br />
Liebe Grüsse zentao</p>
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		<title>Von: arbiter</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/05/01/die-schildkroete-alter-holt-jeden-auch-den-rollenden-stein-von-1968/#comment-787</link>
		<dc:creator>arbiter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 12:57:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ach Gott, DIE 68er! Hat es sie gegeben? Hat es sie so gegeben, wie sich diejenigen, die sich heute so darstellen, gerne kolportieren? DIE 68er, vor allem diejenigen, die heute dafür gehalten werden, haben DIE Medien, hat Presse doch erst gemacht. Zufällig ereignete sich 68 europaweit, nahm seinen Ausgang in Studentenunruhen in Paris, verendete hinter dem eisernen Vorhang kläglich im Prager Frühling. -DIE 68er haben ja nicht einmal die Versetzung der Bundeswehr in Alarmzustand mitbekommen. Die Presse nahm auch keine Notiz davon.- Und dann gabe es eben auch die 68er, die weder Zeit, noch Lust auf DIE 68er und ganz andere Sorgen hatten. Solche 68er waren schon damals DIE Mehrheit.

Für die Bundesrepublik kam die Besonderheit der Verlogenheit und Verantwortungslosigkeit der Vorgeneration erschwerend hinzu, der Generationenvertrag als Sahnehaube oben drauf. Wer denken, wer rechnen konnte, durchschaute den Schwindel, der heute als "Ausuferung des Sozialstaates" verkauft wird, nichts anderes als Versagen der Politik und Eliten 1933 bis heute darstellt, eigentlich beginnend mit spätestens 1914. Nein, Diskreditieren des Solidaritätsgedankens ist auch heute nur Ergebnis, Folge schwarz-gelber Wirtschafts- und Sozialpolitik, zumindest in der BRD, in der die Splitterpartei der Besserverdiener  40 Jahre den Wirtschafts- und damit den Sozialkurs bestimmte.

Nun feiern wir also wieder ein Jubiläum ab. Alle Vorurteile, Verdächtigungen, Fehleinschätzungen von damals bis heute passieren Revue. Und weil es DIE 68er, zumindest einige von ihnen gibt, die heute beruflich und/oder politisch situiert, etabliert sind, soll ich mir mein Leben neu stricken lassen? Nun muß wider der Gesinnung bis zur Besinnungslosigkeit nachgespürt sein. Mehr als Kaffeesatzlesen kommt bei solch Strickzeug nicht heraus. Die Auguren hatten schon damals nicht recht. Wiederholung macht nichts davon richtiger.

Och ne, ich feiere nicht 40 Jahre DIE 68er! Dann lieber 75 Jahre Bücherverbrennung 10.Mai 1933! Jedenfalls ist die Suche nach den verbrannten Dichtern viel spannender, viel wichtiger. So war das für 1(einen) 68er schon 68. Das bleibt so. Basta!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Gott, DIE 68er! Hat es sie gegeben? Hat es sie so gegeben, wie sich diejenigen, die sich heute so darstellen, gerne kolportieren? DIE 68er, vor allem diejenigen, die heute dafür gehalten werden, haben DIE Medien, hat Presse doch erst gemacht. Zufällig ereignete sich 68 europaweit, nahm seinen Ausgang in Studentenunruhen in Paris, verendete hinter dem eisernen Vorhang kläglich im Prager Frühling. -DIE 68er haben ja nicht einmal die Versetzung der Bundeswehr in Alarmzustand mitbekommen. Die Presse nahm auch keine Notiz davon.- Und dann gabe es eben auch die 68er, die weder Zeit, noch Lust auf DIE 68er und ganz andere Sorgen hatten. Solche 68er waren schon damals DIE Mehrheit.</p>
<p>Für die Bundesrepublik kam die Besonderheit der Verlogenheit und Verantwortungslosigkeit der Vorgeneration erschwerend hinzu, der Generationenvertrag als Sahnehaube oben drauf. Wer denken, wer rechnen konnte, durchschaute den Schwindel, der heute als &#8220;Ausuferung des Sozialstaates&#8221; verkauft wird, nichts anderes als Versagen der Politik und Eliten 1933 bis heute darstellt, eigentlich beginnend mit spätestens 1914. Nein, Diskreditieren des Solidaritätsgedankens ist auch heute nur Ergebnis, Folge schwarz-gelber Wirtschafts- und Sozialpolitik, zumindest in der BRD, in der die Splitterpartei der Besserverdiener  40 Jahre den Wirtschafts- und damit den Sozialkurs bestimmte.</p>
<p>Nun feiern wir also wieder ein Jubiläum ab. Alle Vorurteile, Verdächtigungen, Fehleinschätzungen von damals bis heute passieren Revue. Und weil es DIE 68er, zumindest einige von ihnen gibt, die heute beruflich und/oder politisch situiert, etabliert sind, soll ich mir mein Leben neu stricken lassen? Nun muß wider der Gesinnung bis zur Besinnungslosigkeit nachgespürt sein. Mehr als Kaffeesatzlesen kommt bei solch Strickzeug nicht heraus. Die Auguren hatten schon damals nicht recht. Wiederholung macht nichts davon richtiger.</p>
<p>Och ne, ich feiere nicht 40 Jahre DIE 68er! Dann lieber 75 Jahre Bücherverbrennung 10.Mai 1933! Jedenfalls ist die Suche nach den verbrannten Dichtern viel spannender, viel wichtiger. So war das für 1(einen) 68er schon 68. Das bleibt so. Basta!</p>
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		<title>Von: medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/05/01/die-schildkroete-alter-holt-jeden-auch-den-rollenden-stein-von-1968/#comment-786</link>
		<dc:creator>medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 06:54:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Akteure, die milde auf ihre wilden Jugendjahre zurückblicken.&#8221; Mich ebenfalls: &#8220;Die Schildkröte Alter holt jeden - auch den rollenden Stein von 1968&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Akteure, die milde auf ihre wilden Jugendjahre zurückblicken.&#8221; Mich ebenfalls: &#8220;Die Schildkröte Alter holt jeden - auch den rollenden Stein von 1968&#8221; [...]</p>
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