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	<title>Kommentare zu: Die Revolution der Inhalte</title>
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	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
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		<title>Von: Admiral Golowko</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2009/03/06/die-revolution-der-inhalte/comment-page-1/#comment-1927</link>
		<dc:creator>Admiral Golowko</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 13:16:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=931#comment-1927</guid>
		<description>Geld verdienen mit dem eigenen Blog- und gleichzeitig &quot;vertiefte, qualitativ starke Artikel&quot; schreiben ?
Das geht nicht zusammen, der einzige (deutschsprachige) politische Blog dem ich Qualität attestieren kann, ist der &quot;Spiegelfechter&quot;- und das dieser Geld verdient denke ich nicht.
Wer im Net Kohle machen will, der macht dies ganz bestimmt nicht mit inhaltlicher Vertiefung.

Die etablierten Medien sind und bleiben auf absehbare Zeit das Standbein der Informationsverbreitung und Meinungsbildung, Blogs sind derzeit in der Medienlandschaft noch nicht einmal ein Spielbein...sondern irgendetwas zwischen Spielerei und  Selbstdarstellung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geld verdienen mit dem eigenen Blog- und gleichzeitig &#8220;vertiefte, qualitativ starke Artikel&#8221; schreiben ?<br />
Das geht nicht zusammen, der einzige (deutschsprachige) politische Blog dem ich Qualität attestieren kann, ist der &#8220;Spiegelfechter&#8221;- und das dieser Geld verdient denke ich nicht.<br />
Wer im Net Kohle machen will, der macht dies ganz bestimmt nicht mit inhaltlicher Vertiefung.</p>
<p>Die etablierten Medien sind und bleiben auf absehbare Zeit das Standbein der Informationsverbreitung und Meinungsbildung, Blogs sind derzeit in der Medienlandschaft noch nicht einmal ein Spielbein&#8230;sondern irgendetwas zwischen Spielerei und  Selbstdarstellung.</p>
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		<title>Von: Ronnie Grob</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2009/03/06/die-revolution-der-inhalte/comment-page-1/#comment-1923</link>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:09:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=931#comment-1923</guid>
		<description>@Admiral Golowko: Die neuen Produzenten im Internet haben in den letzten Jahren einen sehr grossen Markt aufgebaut, der teilweise durchaus in Konkurrenz steht mit den etablierten Produzenten, teilweise auch überhaupt nicht. Das Problem liegt in der Finanzierung, die Frage lautet: Wie lässt sich Geld generieren für vertiefte, qualitativ starke Artikel? Die etablierten Medien konnten diese Frage lange beantworten, nun stehen auch sie vor einem Rätsel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Admiral Golowko: Die neuen Produzenten im Internet haben in den letzten Jahren einen sehr grossen Markt aufgebaut, der teilweise durchaus in Konkurrenz steht mit den etablierten Produzenten, teilweise auch überhaupt nicht. Das Problem liegt in der Finanzierung, die Frage lautet: Wie lässt sich Geld generieren für vertiefte, qualitativ starke Artikel? Die etablierten Medien konnten diese Frage lange beantworten, nun stehen auch sie vor einem Rätsel.</p>
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		<title>Von: Admiral Golowko</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2009/03/06/die-revolution-der-inhalte/comment-page-1/#comment-1915</link>
		<dc:creator>Admiral Golowko</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:38:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=931#comment-1915</guid>
		<description>In dem Artikel werden zweifellos interessante Themen angesprochen, seine Kernaussage, das Internet würde &quot;mehr Wettbewerb und mehr Demokratie mit sich bringen.&quot; wird aber nicht hinreichend belegt.

Mehr &quot;Produzenten&quot; sollen also mehr Wettbewerb bedeuten ?!

Dieses Gleichnis setzt einen Markt voraus, einen Markt der aber in dieser Form kaum noch existiert.

Viele Blogger haben keine kommerziellen Absichten, dies mag in vieler Hinsicht ja ein Vorteil sein, es bedeutet aber auch einen Nachteil, denn das was kostenlos angeboten wird, wird teilnahmslos konsumiert und dann achtlos beiseitegelegt, vergleichbar mit einer Gratiszeitung in der S-Bahn.

&quot;Dank Filtern, denen ausgeklügelte, sich bisher noch im Frühstadium befindliche Bewertungsmechanismen zugrunde liegen, hat Qualität, so individuell sie auch bewertet wird, mehr Chancen denn je, sich durchzusetzen.&quot;

Nun wird aber auch der ausgeklügeltste Filter einen Blogger nicht dazu bringen können, qualitativ bessere Artikel zu schreiben.

Die klassischen Medien gewährleisten durch entsprechende Ausbildung, Tradition und Hierarchie eben auch eine Qualitätskontrolle.

Während für die NZZ nicht jeder schreiben kann, kann hingegen jeder bloggen, und ganz genau so lesen sich viele Blogs dann halt auch- und während eine klassische Zeitung ohne Leser nicht auskommen kann, benötigt eine Blog-Site lediglich Besucher, ganz so wie eine Gratiszeitung ja auch keine Leser braucht, sondern nur noch &quot;Schnapper&quot; die eventuell noch einen kurzen Blick auf den Wetterbericht werfen, bevor sie das Blatt dann als Unterlage für die in der S-Bahn hochgelegten Füsse benutzen.


&quot;Barack Obama ist der erste Präsident dieser Bewegung, die sich nicht klar umreissen lässt, sich aber mit Entschiedenheit einer bedingungslosen Transparenz verschrieben hat.&quot;

Wolkig formuliert, Transparenz macht aber nur einen Sinn, wenn überhaupt mal hingeschaut wird, dann würde mancher sehen, dass die schöne neue Welt 2.0 vor allem eine Welt der Beliebigkeit, der Fassade und der egomanen Selbstdarstelllung ist, in einer Welt in der jeder ein Blogger ist,wird niemand mehr ein Leser sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Artikel werden zweifellos interessante Themen angesprochen, seine Kernaussage, das Internet würde &#8220;mehr Wettbewerb und mehr Demokratie mit sich bringen.&#8221; wird aber nicht hinreichend belegt.</p>
<p>Mehr &#8220;Produzenten&#8221; sollen also mehr Wettbewerb bedeuten ?!</p>
<p>Dieses Gleichnis setzt einen Markt voraus, einen Markt der aber in dieser Form kaum noch existiert.</p>
<p>Viele Blogger haben keine kommerziellen Absichten, dies mag in vieler Hinsicht ja ein Vorteil sein, es bedeutet aber auch einen Nachteil, denn das was kostenlos angeboten wird, wird teilnahmslos konsumiert und dann achtlos beiseitegelegt, vergleichbar mit einer Gratiszeitung in der S-Bahn.</p>
<p>&#8220;Dank Filtern, denen ausgeklügelte, sich bisher noch im Frühstadium befindliche Bewertungsmechanismen zugrunde liegen, hat Qualität, so individuell sie auch bewertet wird, mehr Chancen denn je, sich durchzusetzen.&#8221;</p>
<p>Nun wird aber auch der ausgeklügeltste Filter einen Blogger nicht dazu bringen können, qualitativ bessere Artikel zu schreiben.</p>
<p>Die klassischen Medien gewährleisten durch entsprechende Ausbildung, Tradition und Hierarchie eben auch eine Qualitätskontrolle.</p>
<p>Während für die NZZ nicht jeder schreiben kann, kann hingegen jeder bloggen, und ganz genau so lesen sich viele Blogs dann halt auch- und während eine klassische Zeitung ohne Leser nicht auskommen kann, benötigt eine Blog-Site lediglich Besucher, ganz so wie eine Gratiszeitung ja auch keine Leser braucht, sondern nur noch &#8220;Schnapper&#8221; die eventuell noch einen kurzen Blick auf den Wetterbericht werfen, bevor sie das Blatt dann als Unterlage für die in der S-Bahn hochgelegten Füsse benutzen.</p>
<p>&#8220;Barack Obama ist der erste Präsident dieser Bewegung, die sich nicht klar umreissen lässt, sich aber mit Entschiedenheit einer bedingungslosen Transparenz verschrieben hat.&#8221;</p>
<p>Wolkig formuliert, Transparenz macht aber nur einen Sinn, wenn überhaupt mal hingeschaut wird, dann würde mancher sehen, dass die schöne neue Welt 2.0 vor allem eine Welt der Beliebigkeit, der Fassade und der egomanen Selbstdarstelllung ist, in einer Welt in der jeder ein Blogger ist,wird niemand mehr ein Leser sein.</p>
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