<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Über den ständigen Ruf nach mehr Bildung</title>
	<atom:link href="http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/</link>
	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Dec 2011 14:50:32 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Ronnie Grob</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/comment-page-1/#comment-4968</link>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 21:11:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=3809#comment-4968</guid>
		<description>@Thorstena: Ich finde, man kann durchaus darüber diskutieren, ob gemeinschaftsfinanzierte Bildung zwingend einen gemeinschaftlichen Nutzen haben soll. Erstens ist der gemeinschaftliche Nutzen von Bildung nicht ganz einfach zu messen, zweitens kann man ja auch der Meinung sein, dass Bildung so einen Nutzen gar nicht liefern muss.

Persönlich bin ich der Meinung, dass gemeinschaftsfinanzierte Bildung einen Nutzen für die Gemeinschaft haben soll. Wie erklärt man beispielsweise einer ungelernten Arbeiterin, dass sie mehr Steuern zahlen soll, weil die Bildungskosten an den Hochschulen wieder steigen? Kann man sie überzeugen, dass diese Bildungskosten ihr direkt zugute kommen?

Und als letzter Gedanke: Warum soll eine studierte Mutter in irgendeiner Weise eine bessere Mutter sein als eine nicht studierte Mutter? Neben Medienkompetenz ist ja auch die Erziehung der eigenen Kinder etwas, das nicht oder kaum gelehrt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thorstena: Ich finde, man kann durchaus darüber diskutieren, ob gemeinschaftsfinanzierte Bildung zwingend einen gemeinschaftlichen Nutzen haben soll. Erstens ist der gemeinschaftliche Nutzen von Bildung nicht ganz einfach zu messen, zweitens kann man ja auch der Meinung sein, dass Bildung so einen Nutzen gar nicht liefern muss.</p>
<p>Persönlich bin ich der Meinung, dass gemeinschaftsfinanzierte Bildung einen Nutzen für die Gemeinschaft haben soll. Wie erklärt man beispielsweise einer ungelernten Arbeiterin, dass sie mehr Steuern zahlen soll, weil die Bildungskosten an den Hochschulen wieder steigen? Kann man sie überzeugen, dass diese Bildungskosten ihr direkt zugute kommen?</p>
<p>Und als letzter Gedanke: Warum soll eine studierte Mutter in irgendeiner Weise eine bessere Mutter sein als eine nicht studierte Mutter? Neben Medienkompetenz ist ja auch die Erziehung der eigenen Kinder etwas, das nicht oder kaum gelehrt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorstena</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/comment-page-1/#comment-4964</link>
		<dc:creator>Thorstena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:39:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=3809#comment-4964</guid>
		<description>@ronnie: Danke für Deine Antwort. Ich glaube, nun habe ich besser verstanden, worauf Du hinaus wolltest.

In einem Punkt werden wir uns allerdings nicht einig werden, fürchte ich: Dein Beispiel mit den Kinder kriegenden Studentinnen, die ihr Wissen niemals anwenden können, soll doch illustrieren, dass es Dir um die BERUFLICHE Anwendung von Bildung geht, oder?

Das wäre mir zu betriebswirtschaftlich gedacht. Ich glaube einfach nicht, dass Bildung ausschließlich nach ökonomischer Verwertbarkeit beurteilt werden sollte. Abgesehen davon: Wer sagt eigentlich, dass eine studierte Mutter durch die gute Erziehung ihrer Kinder weniger gesellschaftlichen (und ökonomischen) Mehrwert erzeugt als der BWLer, der nach der Uni zur Deutschen Bank geht und Karriere macht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ronnie: Danke für Deine Antwort. Ich glaube, nun habe ich besser verstanden, worauf Du hinaus wolltest.</p>
<p>In einem Punkt werden wir uns allerdings nicht einig werden, fürchte ich: Dein Beispiel mit den Kinder kriegenden Studentinnen, die ihr Wissen niemals anwenden können, soll doch illustrieren, dass es Dir um die BERUFLICHE Anwendung von Bildung geht, oder?</p>
<p>Das wäre mir zu betriebswirtschaftlich gedacht. Ich glaube einfach nicht, dass Bildung ausschließlich nach ökonomischer Verwertbarkeit beurteilt werden sollte. Abgesehen davon: Wer sagt eigentlich, dass eine studierte Mutter durch die gute Erziehung ihrer Kinder weniger gesellschaftlichen (und ökonomischen) Mehrwert erzeugt als der BWLer, der nach der Uni zur Deutschen Bank geht und Karriere macht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ronnie Grob</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/comment-page-1/#comment-4963</link>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:02:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=3809#comment-4963</guid>
		<description>@Thorstena: Dieser Text stellt sich nur der meines Erachtens aus allen politischen Lagern gerne gestellten Forderung, endlich! mal mehr in Bildung zu investieren, entgegen. Natürlich bin ich nicht generell gegen Geld für Bildung - die Frage ist, wie man es einsetzt. Und klar ist auch, dass es generell überall fehlt - diese Situation wird sich noch verschärfen, nicht nur im Bildungsbereich.

Ich hoffe durchaus, dass hier Frauen mitlesen - und es geht mir natürlich nicht darum, irgendjemandem den Zugang zur Bildung zu erschweren. Die Frage ist vielmehr, ob Studenten so ausgebildet werden, dass sie mit dem erarbeiteten Wissen einen Nutzen für die Gesellschaft darstellen. Wenn jemand jahrelang studiert und dann aber das angeeignete Wissen niemals anwendet / anwenden kann, dann halte ich dieses Geld nicht für ideal eingesetzt - Du etwa schon? Etwas anderes ist es, wenn der Student, die Studentin das auf eigene Kosten tut. Nochmals: es ging mir dabei nie um &quot;Allgemeinbildung&quot;. Lesen und rechnen soll jeder und jede lernen. Das hat man aber nach 9 Jahren oder schon früher.

Medienkompetenz kann und soll gelehrt werden, es widerspricht aber nicht dem gesunden Menschenverstand, das auch ohne Aufforderung zu tun.

Es stimmt meiner Meinung nach nicht, dass mangelnde Bildung immer zu Problemen führt. Es gibt viele Menschen, die nur minimal oder gar nicht ausgebildet einen hervorragenden Job erledigen. Auch wenn sie dafür kaum Wertschätzung kriegen in der Regel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thorstena: Dieser Text stellt sich nur der meines Erachtens aus allen politischen Lagern gerne gestellten Forderung, endlich! mal mehr in Bildung zu investieren, entgegen. Natürlich bin ich nicht generell gegen Geld für Bildung &#8211; die Frage ist, wie man es einsetzt. Und klar ist auch, dass es generell überall fehlt &#8211; diese Situation wird sich noch verschärfen, nicht nur im Bildungsbereich.</p>
<p>Ich hoffe durchaus, dass hier Frauen mitlesen &#8211; und es geht mir natürlich nicht darum, irgendjemandem den Zugang zur Bildung zu erschweren. Die Frage ist vielmehr, ob Studenten so ausgebildet werden, dass sie mit dem erarbeiteten Wissen einen Nutzen für die Gesellschaft darstellen. Wenn jemand jahrelang studiert und dann aber das angeeignete Wissen niemals anwendet / anwenden kann, dann halte ich dieses Geld nicht für ideal eingesetzt &#8211; Du etwa schon? Etwas anderes ist es, wenn der Student, die Studentin das auf eigene Kosten tut. Nochmals: es ging mir dabei nie um &#8220;Allgemeinbildung&#8221;. Lesen und rechnen soll jeder und jede lernen. Das hat man aber nach 9 Jahren oder schon früher.</p>
<p>Medienkompetenz kann und soll gelehrt werden, es widerspricht aber nicht dem gesunden Menschenverstand, das auch ohne Aufforderung zu tun.</p>
<p>Es stimmt meiner Meinung nach nicht, dass mangelnde Bildung immer zu Problemen führt. Es gibt viele Menschen, die nur minimal oder gar nicht ausgebildet einen hervorragenden Job erledigen. Auch wenn sie dafür kaum Wertschätzung kriegen in der Regel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorstena</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/comment-page-1/#comment-4962</link>
		<dc:creator>Thorstena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:21:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=3809#comment-4962</guid>
		<description>Hallo Ronnie,

sorry, aber ich finde Deine Forderung &quot;Bildung deregulieren&quot; fragwürdig - gerade wenn Du sie mit der Behauptung verknüpfst, es brauche nicht mehr Geld für Bildung. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Hast Du in den vergangenen Jahren mal ein öffentliches Schulgebäude, sagen wir: in einer deutschen Großstadt betreten? Oder hast Du Dir mal einen Personalschlüssel in einem durchschnittlichen Kindergarten angeguckt? Ich wage es zu bezweifeln und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du hier von Dir und Deinen eigenen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließt.

Mit folgenden Sätzen Deines Textes komme ich so gar nicht klar:

&quot;Mangelnde Bildung wird mit Problemen verknüpft&quot; - Warum bestreitest Du implizit einen Zusammenhang, der nun wirklich unstrittig, wissenschaftlich belegt und sonstwas sein sollte?


&quot;Heerscharen von zunehmend weiblichen Studenten verbringen Jahrzehnte an Schuleinrichtungen aller Art – manche von ihnen schliessen diese Zeit mit der Geburt eines Kindes ab oder nehmen einen Job an, für den sich ihre bisherige Bildung als gänzlich unnütz zeigt&quot; Das ist tatsächlich eines Deiner Argumente gegen die Vermittlung von Allgemeinbildung? (Lesen eigentlich auch Frauen dieses Blog?)

&quot;Das, was es braucht, um diese Quellen einzuordnen, nämlich Medienkompetenz, wird gar nicht gelehrt&quot; Medienkompetenz soll also gelehrt werden - Deregulierung hin oder her. Abgesehen davon, dass Du Dir hier selbst widersprichst: Ich meine, je mehr man gelesen hat, je mehr Allgemeinbildung man sich angeeignet hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auch über eine gewisse Medienkompetenz zu verfügen. Medienkompetenz ist meiner Meinung nach schon ein bisschen mehr als das technische Wissen um die Bedienbarkeit von Medien. Du schreibst ja selbst, man müsse &quot;Quellen einordnen&quot; können.

Um konstruktiv zu schließen: Einen der besten Texte, den ich bislang zum Thema &quot;21st century skills&quot; gelesen habe, stammt von Stephen Downes. Hier der Link: http://halfanhour.blogspot.com/2009/09/operating-system-for-mind.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ronnie,</p>
<p>sorry, aber ich finde Deine Forderung &#8220;Bildung deregulieren&#8221; fragwürdig &#8211; gerade wenn Du sie mit der Behauptung verknüpfst, es brauche nicht mehr Geld für Bildung. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Hast Du in den vergangenen Jahren mal ein öffentliches Schulgebäude, sagen wir: in einer deutschen Großstadt betreten? Oder hast Du Dir mal einen Personalschlüssel in einem durchschnittlichen Kindergarten angeguckt? Ich wage es zu bezweifeln und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du hier von Dir und Deinen eigenen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließt.</p>
<p>Mit folgenden Sätzen Deines Textes komme ich so gar nicht klar:</p>
<p>&#8220;Mangelnde Bildung wird mit Problemen verknüpft&#8221; &#8211; Warum bestreitest Du implizit einen Zusammenhang, der nun wirklich unstrittig, wissenschaftlich belegt und sonstwas sein sollte?</p>
<p>&#8220;Heerscharen von zunehmend weiblichen Studenten verbringen Jahrzehnte an Schuleinrichtungen aller Art – manche von ihnen schliessen diese Zeit mit der Geburt eines Kindes ab oder nehmen einen Job an, für den sich ihre bisherige Bildung als gänzlich unnütz zeigt&#8221; Das ist tatsächlich eines Deiner Argumente gegen die Vermittlung von Allgemeinbildung? (Lesen eigentlich auch Frauen dieses Blog?)</p>
<p>&#8220;Das, was es braucht, um diese Quellen einzuordnen, nämlich Medienkompetenz, wird gar nicht gelehrt&#8221; Medienkompetenz soll also gelehrt werden &#8211; Deregulierung hin oder her. Abgesehen davon, dass Du Dir hier selbst widersprichst: Ich meine, je mehr man gelesen hat, je mehr Allgemeinbildung man sich angeeignet hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auch über eine gewisse Medienkompetenz zu verfügen. Medienkompetenz ist meiner Meinung nach schon ein bisschen mehr als das technische Wissen um die Bedienbarkeit von Medien. Du schreibst ja selbst, man müsse &#8220;Quellen einordnen&#8221; können.</p>
<p>Um konstruktiv zu schließen: Einen der besten Texte, den ich bislang zum Thema &#8220;21st century skills&#8221; gelesen habe, stammt von Stephen Downes. Hier der Link: <a href="http://halfanhour.blogspot.com/2009/09/operating-system-for-mind.html" rel="nofollow">http://halfanhour.blogspot.com/2009/09/operating-system-for-mind.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Edi</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2010/02/12/ueber-den-staendigen-ruf-nach-mehr-bildung/comment-page-1/#comment-4961</link>
		<dc:creator>Edi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ronniegrob.com/?p=3809#comment-4961</guid>
		<description>Wie wahr wie wahr. Aber auf den Tag, an dem Schule freiwillig sein wird, können wir ewig warten. Dagegen spricht ja nur schon, dass bei vielen FH&#039;s nun eine &quot;Präsenzpflicht&quot; eingeführt wird, die mit Unterschriftenlisten peinlich genau kontrolliert wird...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wahr wie wahr. Aber auf den Tag, an dem Schule freiwillig sein wird, können wir ewig warten. Dagegen spricht ja nur schon, dass bei vielen FH&#8217;s nun eine &#8220;Präsenzpflicht&#8221; eingeführt wird, die mit Unterschriftenlisten peinlich genau kontrolliert wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

