Röschen öder Rös’chen
Ein Spitzname von Politikerin Ursula von der Leyen geistert derzeit durch die Medien: Röschen.
Hier ein kurzes Lehrvideo zur richtigen Aussprache des Worts:
Ein Spitzname von Politikerin Ursula von der Leyen geistert derzeit durch die Medien: Röschen.
Hier ein kurzes Lehrvideo zur richtigen Aussprache des Worts:
Die Inflationsangst geht um! Es gibt schon Leute, die ihre Euros nur noch zuhause aufbewahren, um sie vor einer Entwertung zu schützen.
Doch das ist nichts als Panikmache. Dass es überhaupt kein Problem mit einer Inflation gibt oder geben wird, macht uns die Europäische Union auf ihrem offiziellen YouTube-Kanal eutubede in diesem Video (vom 29. März 2010) klar.
Mit einem lustigen Tänzchen lassen sich eben fast alle Probleme lösen.
Den ganzen Beitrag lesen…
“Big Daddy” ist tot, lass uns “lousy pennies” zusammenkratzen.
Nach etwa einer halben Stunde dieser 36 Minuten dachte ich: Ja, es ist richtig, gleich jetzt etwas an wikileaks.org zu überweisen, auch wenn es nur 50 Euro sind.
Interview mit Daniel Schmitt von Wikileaks (dctp.tv, Video, 36 Minuten – wer von dctp.tv hat eigentlich den bescheuerten Titel “Wir sind die Guten” vergeben?) Ebenfalls online ist übrigens Schmitts Vortrag bei der re:publica 10 (youtube.com, Video, 50 Minuten). Falls Du auch was spenden willst: hier.
Neu hier im Blog sind die beiden Mikrobezahldienste Kachingle und Flattr, die ein System von Mikrozahlungen anbieten und (wie Paypal beispielsweise) eine saftige Kommission für sich abziehen. So richtig überzeugt hat mich bisher weder das eine noch das andere Konzept, doch ich will daran glauben, dass sich das in einigen Monaten ändert.
Definitiv überzeugt bin ich aber, dass sich die meisten Inhaltsproduzenten in Zukunft selbst um ihre Finanzierung kümmern müssen. Die Zeiten der gesicherten Geschäftsmodelle und der Big Daddys sind wohl definitiv vorbei (und ich hab sie noch nicht mal richtig miterlebt). Deshalb nehme ich jeden Versuch auf, der mir irgendwann in der Zukunft eine Finanzierung meiner Arbeit erlauben könnte.
Dazu gehört auch das Widget von adtaily.com, das die Möglichkeit bietet, hier kommissionsfrei zu werben, für rund einen Dollar am Tag. Ich werde per sofort jedes Mail aus der Abteilung Public Relations, jede Anfrage nach einem Linktausch und jede andere Anfrage in diese Richtung mit dem Hinweis auf diese Werbemöglichkeit beantworten.
Noch gibt es viele, die es unter ihrer Würde ansehen, “lousy pennies” zusammenzukratzen. Mal sehen, wie das in einigen Jahren aussieht.
Siehe dazu auch “Wie weiter ohne Geld: Inhalte, von Spenden finanziert” aus dem Dezember 2008.
Nachtrag: Die Leser von Bildblog.de, wo neben anderen Autoren auch ich mitarbeite, haben das Blog nach einem Spendenaufruf wie folgt unterstützt:
1065 verschiedene Leute haben uns mit Beträgen zwischen 90 Cent und 500 Euro unterstützt. Insgesamt kamen so (nach Abzug der Gebühren für die Paypal-Überweisungen) 17.345,36 Euro zusammen.
Über 1000 Menschen, über 17000 Euro, das sind keine “lousy pennies”. Danke!
Es ist wie ein kleiner Schock, wenn sich in einer deutschen Publikation jemand zum Kapitalismus bekennt und ihn fast schon euphorisch bejaht.
Der 1939 geborene Investor Peter Jungen hat es getan, ein ganzes Interview lang.
“Gier, das kann man schon bei Hammurabi oder im Alten Testament nachlesen, gab es immer. Aber nur der Kapitalismus setzt Gier in Wohlstand um. Adam Smith verkündete keine Glaubenssätze, sondern als Empiriker beschrieb er, was die Menschen tun, wie sie ‘ticken’. Er gab dem negativen Begriff der Gier eine positive Ausstrahlung: Die Menschen verfolgen ihr Selbstinteresse. So sind die Menschen. Er hat sie genau beschrieben, den Metzger, den Bäcker, den Bergarbeiter, wie sie arbeiten, wie sie sich organisieren. Ist das Gier? Ist das Turbo? Diese Begriffe benutzen Leute, die das Wesen des Kapitalismus nie richtig verstanden haben, das sind Schimpfworte. Zum Verständnis, wie der Kapitalismus funktioniert, dass er die größte NGO der Menschheitsgeschichte ist, tragen sie nicht bei. Der Kapitalismus ist nämlich ein Bottom-up-System. Er befreit die Menschen, ihre Talente auszuüben, statt sich von einem abhängig zu machen, der ihnen sagt, was sie dürfen und was nicht. Diesen gut funktionierenden Kapitalismus brauchen wir. Den aus der Vorstellung der schottischen Aufklärung, von John Locke, David Hume und Adam Smith.”
“Kapitalismus. Was denn sonst” – ein Interview mit Peter Jungen
(welt.de, Andrea Seibel)
Gemeinsam mit Martin Steiger starte ich heute ein neues Weblog unter dem Titel 
Warum? Weil wir überzeugt sind …
Das Weblog wird Blogeinträge zu konkreten, auch aktuellen Themen beinhalten, kurze Linktipps, Newsartikel. Die Zielgruppe der Leser besteht aus dem deutschsprachigen Raum. Internationale Themen werden ebenfalls aufgegriffen.
Lob, Kritik und andere Rückmeldungen dazu sind natürlich erwünscht, Beiträge willkommen. Updates können per RSS-Feed, Twitter oder Facebook verfolgt werden.