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	<title>ronniegrob.com</title>
	
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	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 09:01:57 +0000</pubDate>
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		<title>Frank A. Meyer zur Pension</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2009/01/06/frank-a-meyer-zur-pension/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 09:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Blick]]></category>

		<category><![CDATA[Frank A. Meyer]]></category>

		<category><![CDATA[SonntagsBlick]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Frank A. Meyer
Ich wünsche Ihnen alles Gute zum heutigen 65. Geburtstag!
Da Sie nicht im Internet suchen, zuletzt wohl nach sich selbst, werden Sie diesen Eintrag wohl nie lesen. Mich hält es aber nicht davon ab, Ihnen herzlich zur Pension zu gratulieren. Endlich können Sie ausspannen, zurücklehnen, abwinken, Kuchen essen, schwimmen gehen. Dass sie klammheimlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Frank A. Meyer</p>
<p>Ich wünsche Ihnen alles Gute zum heutigen 65. Geburtstag!</p>
<p>Da Sie <a href="http://medienlese.com/2007/06/20/frank-a-meyer-ist-kein-dinosaurier/">nicht im Internet suchen</a>, zuletzt wohl nach sich selbst, werden Sie diesen Eintrag wohl nie lesen. Mich hält es aber nicht davon ab, Ihnen herzlich zur Pension zu gratulieren. Endlich können Sie ausspannen, zurücklehnen, abwinken, Kuchen essen, schwimmen gehen. Dass sie klammheimlich schon länger nur noch ab und zu einen Espresso trinken mit dem bei Ringier für alles mögliche Publizistische verantwortlichen Marc Walder, ist mir schon länger aufgefallen. Aber so kurz vor der Pension will man da niemandem einen Vorwurf machen. Jetzt, mit 65, müssen Sie nicht mal mehr das. Ist das nicht schön?</p>
<p><span id="more-558"></span>In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_A._Meyer">Wikipedia</a> steht, das A. in ihrem Namen würde &#8220;André&#8221; heissen und sie würden &#8220;Wikipedia für &#8216;Schrott&#8217;&#8221; halten. Beides sind vermutlich unhaltbare, gar infame Behauptungen! Es steht dort auch, sie hätten den linksliberalen Kurs des <em>Blick</em> zu verantworten, der, wie die <em>Weltwoche</em> kürzlich ausgerechnete, bereits für erheblich mehr Verluste gesorgt hat als es ein klassischer Boulevardkurs getan hätte. &#8220;Harmlose, abgehobene Mainstream-Blätter&#8221; seien aus den &#8220;einst aggressiven Boulevardzeitungen&#8221; gemacht worden und Sie, Herr Meyer, der &#8220;<a href="http://www.weltwoche.ch/index.php?id=513921">300-Millionen-Mann</a>&#8220;, seien dafür mitverantwortlich.</p>
<p>Sie haben das Gespür, das vielen Journalisten fehlt, sie wissen, welche Zeitgenossen interessant sind. Und die laden sie dann in ihre Sendung &#8220;<a href="http://www.sf.tv/sfzwei/visavis/manual.php?docid=moderation">Vis-à-vis</a>&#8221; ein. Ich bewundere, ehrlich, ihre Fähigkeit, nie den Faden zu verlieren, immer dabei zu sein mit einer Anschlussfrage. Richtig gut finde ich auch, ehrlich, wie diese Sendung noch immer aussieht wie von vor 30 Jahren. Dass sie viele gute Gespräche damit zerstören, in dem sie sich selbst in den Vordergrund drängen und spannende Äusserungen mit eingeworfenen Eigenreflexionen beenden, sei ihnen verziehen. Journalisten (und auch Blogger, ich, ich!) nehmen sich nun mal gerne wichtig.</p>
<p>Fanden Sie es eigentlich auch so lustig wie ich, <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article1049681/Cohn_Bendit_will_nicht_wie_Joschka_Fischer_enden.html">als die <em>Welt</em> mal schrieb</a>, Sie würden nach jeder Frage &#8220;dem Gesprächspartner ein kleines bisschen mehr auf die Pelle&#8221; rücken, bis Sie &#8220;ihm am Ende der sechzig Minuten fast auf dem Schoß&#8221; sitzen? Die Ihnen attestierte &#8220;Vorliebe für grässliche Krawatten&#8221; dagegen ist unbedingt cool.</p>
<p>Sie prangern an, <a href="http://medienlese.com/2008/02/06/journalisten-selbstkritik-ein-versuch-immerhin/">dass Journalisten nicht mehr raus gehen</a>, keine Meinung mehr haben. Richtig, meine Rede! Ist Ihnen aber schon aufgefallen, dass das besonders in dem Ihnen doch sehr nahe stehenden Ringier-Verlag der Fall ist? Dass genau dort alle, die mitarbeiten und über die geschrieben wird, perfekt zurechtgeschliffen werden und dann sind? Und darum alle irgendwann glänzen wie der Kopf von Marc Walder? Dass Sie, jedenfalls in der Führungsebene, eines der letzten selbständig denkenden und lebenden Elemente waren in diesem Verlag? Sie wissen schon: Menschen! Nicht so gesichts- und charakterlose Manager&#8230;</p>
<p>Wir haben viel gemeinsam. Beide sind wir aus der Schweiz, beide wohnen wir zurzeit in Berlin. Sie im westlichen Altbürgerbezirk Dahlem, ich im östlichen Neubürgerbezirk Prenzlauer Berg. Von Ihren Kochkünsten habe ich schon viel gelesen. Aber wollen wir uns nicht mal auf eine Currywurst treffen?</p>
<p>Dieser Brief ist nicht böswillig. Ich will nur nicht, dass die Situation eintrifft, dass Ihnen von den Journalisten <a href="http://www.blick.ch/news/fam/ueber-ringiers-juengsten-kolumnisten-frank-a-meyer-108706">nur der &#8220;eigene&#8221; <em>SonntagsBlick</em> gratuliert</a>. Also so öffentlich, mein ich.</p>
<p>Mit den freundlichsten Grüssen &#038; allerbesten Wünschen für einen geruhsamen Lebensabend</p>
<p>verbleibe ich, Ihr</p>
<p>Ronnie Grob</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Oswald Sigg mag die Internet-Demokratie nicht</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2009/01/02/oswald-sigg-mag-die-internet-demokratie-nicht/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2009/01/02/oswald-sigg-mag-die-internet-demokratie-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 09:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Oswald Sigg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schweizer Vizekanzler Oswald Sigg findet die direkte Demokratie super. Aber offenbar nur, wenn sie auf den ihm vertrauten Wegen verläuft.
Ich frage mich immer noch, warum die NZZ am Sonntag vom 21.12.2008 zum Artikel &#8220;Die Demokratie geht Online&#8221; diesen Untertitel gewählt hat:
Internet begünstigt spontane Volksbegehren – Gefahr für die direkte Demokratie?
Ist das nicht völlig unlogisch? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schweizer Vizekanzler Oswald Sigg findet die direkte Demokratie super. Aber offenbar nur, wenn sie auf den ihm vertrauten Wegen verläuft.</strong></p>
<p>Ich frage mich immer noch, warum die <em>NZZ am Sonntag</em> vom 21.12.2008 zum Artikel &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/die_demokratie_geht_online_1.1531992.html)">Die Demokratie geht Online</a>&#8221; diesen Untertitel gewählt hat:</p>
<blockquote><p>Internet begünstigt spontane Volksbegehren – Gefahr für die direkte Demokratie?</p></blockquote>
<p>Ist das nicht völlig unlogisch? Müsste es nicht heissen:</p>
<blockquote><p>Internet begünstigt spontane Volksbegehren – Chance für die direkte Demokratie?</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/referendum.jpg"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/referendum.jpg" alt="Einreichung eines Referendums" title="Einreichung eines Referendums" width="500" height="375" class="size-full wp-image-545" /></a><br />
<small>Bild: Flickr Creative Commons <a href="http://www.flickr.com/photos/hublera/695484921/">hublera</a></small></p>
<p>Im Artikel zu Wort kommt als kritische Stimme der derzeit in den etablierten Medien omnipräsente<a href="http://www.bk.admin.ch/org/chanc/00322/index.html?lang=de"> Vizebundeskanzler Oswald Sigg</a> (SP), der feststellt, &#8220;dass man heute praktisch unter Umgehung einer öffentlichen Diskussion ein Referendum einreichen kann&#8221;. Er sagt auch, es sei problematisch, dass Referenden &#8220;in völliger politischer Anonymität&#8221; ergriffen werden könnten.</p>
<p><span id="more-540"></span>Im Bundesgesetz über die politischen Rechte heisst es in <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/161_1/a61.html">Artikel 61</a>:</p>
<blockquote><p>1 Der Stimmberechtigte muss seinen Namen handschriftlich und leserlich auf die Unterschriftenliste schreiben sowie zusätzlich seine eigenhändige Unterschrift beifügen.</p>
<p>1bis Schreibunfähige Stimmberechtigte können die Eintragung ihres Namenszuges durch einen Stimmberechtigten ihrer Wahl vornehmen lassen. Dieser setzt seine eigene Unterschrift zum Namenszug der schreibunfähigen Person und bewahrt über den Inhalt der empfangenen Anweisungen Stillschweigen.</p>
<p><strong>2 Der Stimmberechtigte muss alle weiteren Angaben machen, die zur Feststellung seiner Identität nötig sind, wie Vornamen, Geburtsdatum und Adresse.</strong></p>
<p>3 Er darf das gleiche Referendumsbegehren nur einmal unterschreiben.</p></blockquote>
<p>Es ist also jeder und jede, der für das Referendum steht, überprüfbar. Was ist daran anonym?</p>
<p>Und was ist eine öffentliche Diskussion? Etwa nur das, worüber die Medien schreiben? <a href="http://substanz.skroll.ch/?p=611">Skroll.ch ist anderer Meinung</a>:</p>
<blockquote><p>Ich würde eher sagen: Trotz Totschweigen in den traditionellen Medien kann man heute ein Referendum zustande bringen. Wenn eine laufende Unterschriftensammlung in Bern keine Beachtung findet, liegt das Problem dort und nicht im neuen Medium Internet.</p></blockquote>
<p>Wer den Eindruck gewonnen hat, in der Schweiz könne tatächlich mit ein paar Klicks ein Referendum unterstützt werden, wird enttäuscht. Die Unterschriftenliste kann lediglich <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/161_1/a60a.html">online zur Verfügung gestellt und dann ausgedruckt</a> werden.</p>
<p>Ich bin dafür, dass Volksrechte in einer sehr einfachen Form wahrgenommen werden können. Ich begrüsse es, wenn ich meinen Beitrag zur Staatsführung im Internet vornehmen kann. Und ich wünschte mir, dass mir die Bundeskanzlei diese Möglichkeiten weder vergraulen noch vorenthalten möchte, sondern dass sie ihren grossen Apparat dafür einsetzt, mir diese Möglichkeiten auf einfache Weise zur Verfügung zu stellen. Dafür ist sie nämlich da. Verantwortlich ist Oswald Sigg, dem die &#8220;<a href="http://www.bk.admin.ch/org/bk/00346/00348/index.html?lang=de">Sektion Elektronischer Behördenverkehr</a>&#8221; untersteht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine kurze Geschichte über politisches Handeln am Beispiel Eierkauf</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/18/eine-kurze-geschichte-uber-politisches-handeln-am-beispiel-eierkauf/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/18/eine-kurze-geschichte-uber-politisches-handeln-am-beispiel-eierkauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 11:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Eier]]></category>

		<category><![CDATA[Hühner]]></category>

		<category><![CDATA[politisches Handeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine weitum verbreitete Annahme, Politik werde nur von Politikern gemacht. Oder vielleicht noch von Demonstranten. Doch in Wahrheit sind wir alle politisch aktiv. Mit jeder Handlung und Nicht-Handlung.
Eier werden fleissig gegessen. Und weil nicht jeder ein Huhn zuhause hat, auch fleissig verkauft. Wer im Laden steht, hat die Auswahl zwischen Eiern von Hühnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine weitum verbreitete Annahme, Politik werde nur von Politikern gemacht. Oder vielleicht noch von Demonstranten. Doch in Wahrheit sind wir alle politisch aktiv. Mit jeder Handlung und Nicht-Handlung.</strong></p>
<p>Eier werden fleissig gegessen. Und weil nicht jeder ein Huhn zuhause hat, auch fleissig verkauft. Wer im Laden steht, hat die Auswahl zwischen Eiern von Hühnern aus Käfighaltung in Legebatterien (etwa ein Huhn pro A4-Blatt), Bodenhaltung (7 Hühner pro m²), Freilandhaltung (10 m² Auslauf pro Huhn) oder Freilandhaltung Bio (mit Futter aus Ökologischem Anbau). Es gibt also vier Klassen von Eiern, die sich im Preis, vielleicht auch im Geschmack unterscheiden (mehr dazu bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei#Haltungsform">Wikipedia</a> oder <a href="http://www.eier-deklaration.de/html/haltungsform.html">eier-deklaration.de</a>).</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/natapics/2485210492/"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/eier.jpg" alt="" title="Eier (CC Flickr NataPics)" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-494" /></a><br />
<small>Bild: Flickr Creative Commons <a href="http://www.flickr.com/photos/natapics/2485210492/">NataPics</a></small></p>
<p>Welche Eier gekauft werden, ist eine politische Entscheidung. Man unterstützt nämlich mit einem Kauf die entsprechende Haltung. Würde niemand mehr Eier von Käfighühnern kaufen, dann würden diese auch nicht mehr verkauft und entsprechend die Hühner auch nicht mehr in den Käfigen gehalten. Doch die Leute tun es: Aus finanzieller Not (&#8221;kann ich mir schlicht nicht leisten&#8221;), aus Ignoranz (&#8221;was, es gibt verschiedene Eier?&#8221;), aus fehlendem Mitleid (&#8221;mir sind doch diese Hühner egal&#8221;), vielleicht aus Geiz (&#8221;ich weiss mit meinem Geld besseres anzufangen&#8221;).</p>
<p>Ich kaufe meistens Freilandeier, ab und zu auch Bio-Eier. Schön und gut, aber wo kaufe ich sie?</p>
<p><span id="more-487"></span>Kaufe ich sie beim Grossdiscounter, im Bio-Laden oder direkt beim Bauern? Auch das ist eine politische Entscheidung. Unterstütze ich es, dass zu Stress gedrängte Mitarbeiter schlecht bezahlt und überwacht werden? Kaufe ich beim Direkterzeuger und nehme dafür einen Umweg in Kauf, der mich Zeit und Geld kostet sowie die Umwelt belastet?</p>
<p>Jede Entscheidung ist auch eine politische. Die Fragen lauten:</p>
<ul>
<li>Will ich die Produktion in Bangladesch unterstützen, indem ich mir bei H&#038;M einen billigen Fummel kaufe?</li>
<li>
Will ich das Fällen von Bäumen fördern, indem ich mir das Jahresabo einer Tageszeitung leiste?</li>
<li>Will ich gesteigerte Staatskosten verursachen, indem ich an einer in Teilen gewaltbereiten Demo mitlaufe?</li>
<li>Will ich Künstler arm machen oder arm bleiben lassen, indem ich zwar alles Angebotene gerne konsumiere, sie aber in keiner Weise unterstütze?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Sloterdijk: Die grosszügige Seite der Steuerzahler</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/15/peter-sloterdijk-die-grosszugige-seite-der-steuerzahler/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/15/peter-sloterdijk-die-grosszugige-seite-der-steuerzahler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 09:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Frank A. Meyer]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Sloterdijk]]></category>

		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die grosszügige Seite der Menschen, dass sie als Steuerzahler Geber sind, wird nie gewürdigt, in keiner einzigen Situation. Dass wir alle Sponsoren sind. Die Besserverdienenden haben ja das Privileg, dass sie Jahr für Jahr die Hälfte ihres Einkommens abgeben (dürfen). Aber sie werden wie Verbrecher behandelt, wenn sie davon eigenmächtig einen Abzug tätigen. Wir müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mRx0IMfS5jY&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mRx0IMfS5jY&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<blockquote><p>Die grosszügige Seite der Menschen, dass sie als Steuerzahler Geber sind, wird nie gewürdigt, in keiner einzigen Situation. Dass wir alle Sponsoren sind. Die Besserverdienenden haben ja das Privileg, dass sie Jahr für Jahr die Hälfte ihres Einkommens abgeben (dürfen). Aber sie werden wie Verbrecher behandelt, wenn sie davon eigenmächtig einen Abzug tätigen. Wir müssen das ganze sozialpsychologische Feld vollkommen umstellen, damit man sieht, was für eine unglaubliche Leistung der moderne Steuerstaat erbracht hat, als er mit einer Staatsquote von 50% Jahr für Jahr leben kann, ohne einen Bürgerkrieg auszulösen. Das ist eine sozialpsychologische Leistung, vor der unsere Vorfahren sprachlos stehen würden. Die hatten diesen berühmten Zehnten, dessentwegen es schon Aufstände gegeben hat. Und unsere Nachfahren werden das auch bewundern. (1:12 - 2:06 Minuten von <a href="http://de.youtube.com/watch?v=mRx0IMfS5jY">Teil 6</a>)</p></blockquote>
<p>Das ist nur eine der vielen interessanten Stellen. Das gesamte Gespräch von Oktober 2008 mit Frank A. Meyer gibt es auf YouTube in 7 Teilen. Nach <a href="http://de.youtube.com/watch?v=liLcn1hNS-Q">Teil 1 der Serie</a> einfach weiterklicken&#8230;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/485374871" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drin!</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/13/drin/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/13/drin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 23:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<category><![CDATA[Fussball]]></category>

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		<description><![CDATA[FOOT 2008 (REMI GAILLARD)by nqtv
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><object width="420" height="339"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/x5ppy6" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/x5ppy6" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="339" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always"></embed></object><br /><b><a href="http://www.dailymotion.com/swf/x5ppy6">FOOT 2008 (REMI GAILLARD)</a></b><br /><i>by <a href="http://www.dailymotion.com/nqtv">nqtv</a></i></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/483118431" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nein, der Kapitalismus ist nicht tot</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/02/nein-der-kapitalismus-ist-nicht-tot/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/12/02/nein-der-kapitalismus-ist-nicht-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 07:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Liegt der Kapitalismus, die Marktwirtschaft in den letzten Zügen? Haben die Kritiker, die schon immer gesagt haben, das gehe nicht auf, recht? Darauf könnte man kommen, wenn man Berichte zur Finanzkrise durchliest. Aber das ist natürlich Blödsinn.
Als Laie eine Meinung zur Finanzkrise zu haben, sollte man sich gut überlegen. Schnell mal wird einem nahegelegt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Liegt der Kapitalismus, die Marktwirtschaft in den letzten Zügen? Haben die Kritiker, die schon immer gesagt haben, das gehe nicht auf, recht? Darauf könnte man kommen, wenn man Berichte zur Finanzkrise durchliest. Aber das ist natürlich Blödsinn.</b></p>
<p>Als Laie eine Meinung zur Finanzkrise zu haben, sollte man sich gut überlegen. Schnell mal wird einem nahegelegt, dass man davon ja keine Ahnung hat und besser mal den Mund halten sollte. Doch nicht nur der Laie hat keine Ahnung, auch der Anleger (der ja wissen sollte, was mit seinem Geld geschieht) und der Politiker (der ja wissen sollte, wofür er Steuergelder spricht) überblicken die Lage nicht, selbst den Finanzexperten, den Wirtschaftsjournalisten, den Börsenanalysten ist alles zu kompliziert geworden. Allerdings: über die Klimakatastrophe, über das Wetter, über die Existenz Gottes plaudern auch alle frohgemut, ohne einen Überblick zu haben. Also, keine Frage, auch der Laie darf und soll zur Finanzkrise zu Wort kommen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/114740577/"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/kapitalismus.jpg" alt="Kapitalismus" title="" width="500" height="375" class="size-full wp-image-444" /></a><br />
<em>(CC Flickr <a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/114740577/">Martin Röll</a>)</em></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.welt.de/welt_print/article2545368/Finanzkrise-vernichtet-1-400-000-000-000-Dollar.html">Finanzkrise vernichtet 1 400 000 000 000 Dollar</a>&#8220;, schrieb welt.de kürzlich. Es werden sicher noch viel mehr werden. Aber was heisst schon vernichtet? Es waren Annahmen von Börsenhändlern, die vernichtet wurden. Und von vielen anderen Leuten, die ihr Geld irgendwie und irgendwo anlegten. Sie dachten, ihr Geld sei &#8220;sicher&#8221;. Es braucht schon einen Peter Sloterdijk (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wir_lebten_in_einer_frivolitaetsepoche__1.1324950.html">nzz.ch</a>), der die Panikmacher wieder etwas herunterholt:</p>
<blockquote><p>Seriöse Leute behaupten, dass von den realen Vermögenswerten gar nichts verschwunden ist. Es sind keine Schiffe gesunken, es müssen jetzt lediglich die surrealen Bewertungen revidiert werden, die während der letzten zehn Jahre die meisten ökonomischen Transaktionen verzerrt haben, insbesondere bei Betrieben, Immobilien und Kunstwerken. Die riesenhaften Pseudovermögen, die dabei «angehäuft» bzw. an der Börse fingiert wurden, sind auf einen sinnvollen Massstab zurückzukorrigieren. In der amerikanischen Hypothekenkrise sind ja die Häuser nicht verschwunden. Die berühmten Realwerte sind alle noch vorhanden. Es spricht vieles dafür, dass sich die Dinge nach der Anpassung des aufgeblähten Geldvolumens an die realwirtschaftliche Basis wieder einspielen. Es gab einfach zu viel Geld, das blosses Spielgeld war, daher gab es massenhaft illusorische Wertberechnungen und haltlose Reichtumseinbildungen.</p></blockquote>
<p>Eine klassische Blase, wie sie Menschen immer wieder erzeugen und die irgendwann platzt. Jeder hat dem anderen vertraut, niemand wollte sagen, dass alles hochgeschaukelt ist, irgendwann wurde der Druck zu hoch und einiges stürzte zusammen. Neu daran ist nur, dass sich der Staat einmischt.</p>
<p><span id="more-306"></span>Muss man wirklich Mitleid haben mit den amerikanischen Kleinanlegern, die, so arm wie du und ich, sich dazu überschwatzen liessen, ein Haus auf Pump zu kaufen, das sie sich nie und nimmer leisten konnten? Ja, ein klein wenig unbedingt, wie mit allen, die naiv handeln. Und soll man mit dem Finger auf die Leute zeigen, die ihnen zum Hauskauf geraten haben, wider besseres Wissen? Ja, auch, wie auf alle, die Naivität ausnützen.</p>
<p>Die Verkäufer haben nur zum eigenen Vorteil gehandelt, man nennt das Kapitalismus. Und das geht, wie das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Weisheit-Vielen-Gruppen-Einzelne/dp/3442154464/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1223644347&#038;sr=1-1">die Weisheit der Vielen</a>&#8221; zeigt, unter bestimmten Voraussetzungen, auf. Und führt zu Weisheit und Wohlstand für alle.</p>
<p>Heute reicht es allerdings nicht mehr, den Kapitalismus Kapitalismus zu nennen. Man muss ihn Raubtierkapitalismus, Casinokapitalismus, entfesselten Kapitalismus nennen. Dabei ist es doch immer nur Kapitalismus. Jeder und jede handelt zum eigenen Vorteil. Und wer meint, die Marktwirtschaft sei das beste aller bekannten Wirtschaftsmodelle, muss sich sagen lassen, er sei ein Neoliberaler, was gerne wie ein Schimpfwort ausgesprochen wird.</p>
<p>Der Staat ist dazu da, die Schwachen zu schützen. Wie weit das gehen soll, ist ständiger Zankapfel fast aller politischer Debatten. Die eine Seite meint, der Staat muss mehr eingreifen, die andere Seite meint, der Staat muss weniger eingreifen. Zurzeit greift er in vielen Ländern massiv ein und verteilt Steuereinnahmen an verschiedenste Marktteilnehmer. Womit der Markt natürlich verfälscht wird, das heisst, es spielt mit dem Staat plötzlich einer mit, der ganz andere Voraussetzungen mitbringt (natürlich spielt der Staat immer mit, aber in der Regel nicht derart aktiv).</p>
<p>Bemerkenswert ist die Rezeption des Publikums auf diese Vorgänge. Als die Aktienkurse während Jahren anstiegen, führte das zu keinen Begeisterungsstürmen, sondern zu Neid. Viele waren der Meinung, dass Finanzspekulationen, denen keine echte Arbeit zugrundeliegt, keine Zukunft haben dürfen und forderten Steuern für alle möglichen Kapitalgewinne. Nun sind sie von alleine zusammengestürzt, und den Preis zahlen zum Teil andere. Das ist nicht fair, aber es erscheint auch nicht fair, wenn ein Löwe eine Antilope frisst.</p>
<p>Dem Kapitalismus zugrunde liegt Eigenverantwortung. Wer Geld hat, entscheidet, was er damit macht. Er kann es im Wald vergraben oder er kann versuchen, es gewinnbringend anzulegen. Beides birgt Risiken. Laotse sagt es lapidar (<a href="http://www.iging.com/laotse/LaotseD.htm">Tao Te King, 81</a>): </p>
<blockquote><p>&#8220;Der Berufene häuft keinen Besitz auf.&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele haben ein Problem mit der Eigenverantwortung, sie wollen Sicherheit und die soll ihnen der Staat liefern. Aber Sicherheit gibt es keine, sie ist künstlich, die Natur hat das nicht vorgesehen. Die Natur hat nur einen stetigen Wandel vorgesehen. Nach dem Hoch kommt ein Tief, nach der Sonne ein Regenschauer und so weiter. Krisen sind so normal wie Hochgefühle und sie kommen unweigerlich. Das kann man auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Heaven_Knows_I%27m_Miserable_Now">mit The Smiths</a> <a href="http://www.lyricsfreak.com/s/smiths/heaven+knows+im+miserable+now_10218078.html">untermalen</a>:</p>
<blockquote><p>I was happy in the haze of a drunken hour<br />
But heaven knows i&#8217;m miserable now</p></blockquote>
<p>Ich glaube, viele Übel der Welt entstehen nur, weil man aufkommende Krisen um jeden Preis verhindern will (mit aufkommenden Booms oder Hochgefühlen macht das ja auch niemand. Ok, vielleicht der chinesische Staat).</p>
<p>Krisen sind Chancen und durch Krisen muss man durch. Denn nach dem Regen, selbst wenn er schmerzt wie Eisregen oder Hagel, scheint wieder die freundlichste Sonne. Es ist der natürlichste Lauf der Welt.</p>
<p>Es ist ein Trugschluss, zu glauben, man könne aufkommende Krisen verhindern. Die Finanzspritzen der verschiedenen Staaten sind, wie korrekt angekündigt, Notfall-Spritzen, die nichts mehr als die Konsolidierung auf einer tieferen Ebene verzögern. Kurz: Was runterkommen muss, das kommt auch runter.</p>
<p>Mich erstaunt, wie überrascht alle sind von der westlichen Wirtschaftskrise. Was Tüchtigkeit angeht, macht die Welt, allen voran China, dem alten Westen schon lange was vor. Und mit den Legionen von vom Fernsehen und von Drogen ruhiggestellten Staatsgeldempfängern (in Europa) und den Schlangen von unbeweglichen Fettleibigen vor Schnell-Imbissen (in den USA) wird sich da auch nicht so schnell etwas ändern. Die Vorherrschaft der westlichen Welt, sie geht zu Ende.</p>
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		<title>Medienvielfalt der deutschen Online-Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 15:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 1.12.2008, um 15:40 Uhr, sah es so aus auf den Startseiten der wichtigsten deutschen Medienportale:






]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 1.12.2008, um 15:40 Uhr, sah es so aus auf den Startseiten der wichtigsten deutschen Medienportale:</p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-spiegelde.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-spiegelde.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, spiegel.de" width="500" height="511" class="alignnone size-full wp-image-464" /></a></p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-faznet.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-faznet.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, faz.net" width="500" height="421" class="alignnone size-full wp-image-465" /></a></p>
<p><span id="more-456"></span><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-sueddeutschede.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-sueddeutschede.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, sueddeutsche.de" width="476" height="427" class="alignnone size-full wp-image-466" /></a></p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-zeitde.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-zeitde.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, zeit.de" width="478" height="457" class="alignnone size-full wp-image-467" /></a></p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-weltde.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-weltde.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, welt.de" width="500" height="558" class="alignnone size-full wp-image-468" /></a></p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-fr-onlinede.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-am-1122008-1540-uhr-fr-onlinede.png" alt="" title="1.12.2008, 15:40 Uhr, fr-online.de" width="500" height="198" class="alignnone size-full wp-image-469" /></a></p>
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		<item>
		<title>Johannes Matyassy von Präsenz Schweiz sieht die Weltwoche als “politischen Gegner”</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/28/johannes-matyassy-von-prasenz-schweiz-sieht-die-weltwoche-als-politischen-gegner/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 18:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Berner Zeitung]]></category>

		<category><![CDATA[Johannes Matyassy]]></category>

		<category><![CDATA[Präsenz Schweiz]]></category>

		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Johannes Matyassy ist Chef von Präsenz Schweiz, eine 2000 von Bundesrat und Parlament ins Leben gerufene Organisation, die für das Image der Schweiz im Ausland (&#8221;die Präsenz der Schweiz im Ausland zu stärken und zu koordinieren. Und mit dem Ziel, ein authentisches, originelles und lebendiges Bild unseres Landes zu vermitteln&#8221;) zuständig ist.
Angegliedert ist der Betrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Matyassy ist Chef von <a href="http://www.presence.ch">Präsenz Schweiz</a>, eine 2000 von Bundesrat und Parlament ins Leben gerufene Organisation, die für das Image der Schweiz im Ausland (&#8221;die Präsenz der Schweiz im Ausland zu stärken und zu koordinieren. Und mit dem Ziel, ein authentisches, originelles und lebendiges Bild unseres Landes zu vermitteln&#8221;) zuständig ist.</p>
<p>Angegliedert ist der Betrieb dem Staat, genauer dem <a href="http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/dfa/orgcha/secst/prs.html">EDA</a>, dem Aussenministerium. Wie, das erklärt <a href="http://www.presence.ch/d/900/pdf/903_Eingliederung%20PRS_D.pdf">diese Grafik</a> (die mich auch nach längerem Studium mehr verwirrt als aufklärt).</p>
<p>In den <a href="http://www.presence.ch/d/900/pdf/PRS_FAQs_dt.pdf">FAQ von Präsenz Schweiz</a> wird der interessierte Leser darüber aufgeklärt, es sei ein &#8220;Mythos&#8221;, dass Präsenz Schweiz über ein enormes Budget verfüge. Tatsächlich handelt es sich nur um jährlich 10 Mio. Franken.</p>
<p>Was viel ist und was wenig, daran scheiden sich die Geister. Eigentlich ist Präsenz Schweiz nur eine ganz kleine Organisation. Mit einem ganz kleinen <a href="http://www.presence.ch/d/900/pdf/Organigramm_ab_01_11_2008_D.pdf">Organigramm</a>. Und zurzeit mindestens 31 meist weiblichen <a href="http://www.presence.ch/e/900/904.php">Mitarbeitern</a>.</p>
<p>Soweit die Vorinformation. Und nun überlegen wir uns, was für &#8220;politische Gegner&#8221; eine solche Organisation haben könnte.</p>
<p><span id="more-427"></span>In einem Absatz <a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Eine-gute-Antwort-auf-eine-gute-Frage/story/10523918">eines Berichts der <em>Berner Zeitung</em></a> heisst es heute:</p>
<blockquote><p>«Präsenz Schweiz»-Chef Johannes Matyassy weiss genau, was er von seiner Zeitung will. «Wenn mir Titel und Einstieg in Aussicht stellen, dass ich echte Mehrinformation erhalte, lese ich auch weiter.» Im Büro liest Matyassy die «Berner Zeitung», zu Hause den «Bund» – und auch regelmässig die «Weltwoche»: «Weil man sich ja auch mit dem politischen Gegner auseinandersetzen muss», sagte er und schmunzelte.</p></blockquote>
<p>So also schmunzelt Matyassy. Klar, auch er soll Witze machen dürfen. Allerdings ist zu vermuten, dass er den Ausspruch gar nicht so unernst meint. Er war nämlich 2007 mehrfach Objekt <a href="http://www.weltwoche.ch/suchlisten/suche.html?tx_indexedsearch[sword]=Johannes+Matyassy">von Artikeln in der <em>Weltwoche</em></a>.</p>
<p>Und auch wenn er es nur bedingt ernst meint: Wenn Vertreter von Staatsorganen einzelne Presseorgane als &#8220;politischen Gegner&#8221; sehen, dann läuft etwas nicht mehr so, wie es sollte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“And there is a big white Harley Davidson up there with my name on it. And I know that.”</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/24/and-there-is-a-big-white-harley-davidson-up-there-with-my-name-on-it-and-i-know-that/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/24/and-there-is-a-big-white-harley-davidson-up-there-with-my-name-on-it-and-i-know-that/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 19:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Ringen]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Wrestling]]></category>

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		<description><![CDATA[Wrestling For Jesus from Nathan Clarke on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2141298&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2141298&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/2141298">Wrestling For Jesus</a> from <a href="http://vimeo.com/fourthlinefilms">Nathan Clarke</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Experiment mit Genussmitteln</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/20/ein-experiment-mit-genussmitteln/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Genussmittel]]></category>

		<category><![CDATA[Honoré de Balzac]]></category>

		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>

		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

		<category><![CDATA[Tee]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: CC Flickr, Moe
Wie wirken sich Genussmittel eigentlich auf unseren Körper aus? Honoré de Balzac erzählt davon:
Ich möchte Ihnen das Ergebnis eines Londoner Experiments mitteilen, das für die uns beschäftigenden Fragen entscheidend ist und für dessen Wahrheit mir zwei glaubwürdige Leute bürgen, ein Gelehrter und ein Politiker.
Die englische Regierung hat es drei zum Tode Verurteilten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/moe/27297326/"><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/21/27297326_ba3848fcd4.jpg?v=0" title="Lebens- u. Genußmittel" class="alignnone" width="500" height="367" /></a><br />
<em>Foto: CC Flickr, <a href="http://flickr.com/photos/moe/27297326/">Moe</a></em></p>
<p>Wie wirken sich Genussmittel eigentlich auf unseren Körper aus? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honore_de_Balzac">Honoré de Balzac</a> erzählt davon:</p>
<blockquote><p>Ich möchte Ihnen das Ergebnis eines Londoner Experiments mitteilen, das für die uns beschäftigenden Fragen entscheidend ist und für dessen Wahrheit mir zwei glaubwürdige Leute bürgen, ein Gelehrter und ein Politiker.</p>
<p>Die englische Regierung hat es drei zum Tode Verurteilten freigestellt, sich entweder nach der in diesem Lande üblichen Prozedur hängen zu lassen oder sich ausschliesslich von Tee beziehungsweise von Kaffee oder Schokolade zu ernähren, ohne irgendein anderes Nahrungsmittel zu sich zu nehmen oder eine andere Flüssigkeit zu trinken. Die drei Narren akzeptierten den Handel. Vielleicht hätte jeder Verurteilte an ihrer Stelle so gehandelt. Da alle drei Lebensmittel mehr oder weniger Chancen boten, haben sie die Wahl dem Los überlassen.</p>
<p>Der Schokoladenmann starb nach acht Monaten.</p>
<p>Der Kaffeemann brachte es auf zwei Jahre.</p>
<p>Der Teemann verstarb erst nach drei Jahren.</p>
<p>Ich hege den Verdacht, dass die Indische Kompanie das Experiment im Interesse ihres Handels stimuliert hat.</p>
</blockquote>
<p>Kann man Balzac die Geschichte glauben?</p>
<p>Ab hier bitte nur weiterlesen, wer über einigermassen starke Nerven verfügt (und das Zitat nicht mit meiner persönlichen Haltung verwechselt):<br />
<span id="more-407"></span></p>
<blockquote><p>
Der Schokoladenmann starb in einem entsetzlichen Fäulniszustand, von Würmern zerfressen. Seine Glieder waren nach und nach abgefallen wie jene der spanischen Monarchie.</p>
<p>Der Kaffeemann ist den Verbrennungstod gestorben, so als hätten ihn die Feuer von Gomorrha geröstet. Man hätte glatt versuchen können, daraus Kalk zu machen. Das wurde auch vorgeschlagen, aber man fand, das Experiment sei mit der Unsterblichkeit der Seele unvereinbar.</p>
<p>Der Teemann magerte ab und wurde gleichsam durchsichtig. Er starb an der Schwindsucht und hätte eine prima Laterne abgegeben: Man konnte durch seinen Körper hindurchsehen. Ein Philanthrop war in der Lage, seine Times zu lesen, nachdem man ein Licht hinter den Leichnam gestellt hatte. Einen originelleren Versuch verbot der englische Sinn für Anstand.</p>
<p>Ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen, wieviel menschenfreundlicher es doch wäre, zum Tode Verurteilte einer nützlichen Sache zuzuführen statt sie grausam zu guillotinieren. Man verwendet bereits das Fett von Tierkadavern aus den anatomischen Hörsälen zur Herstellung von Kerzen. Wir sollten auf diesem herrlichen Weg keinesfalls anhalten. Übergeben wir also die zum Tode Verurteilten den Wissenschaftlern und nicht den Henkern!</p></blockquote>
<p>Honoré de Balzac, Pathologie des Soziallebens, Edgar Pankow, Seite 163/164</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/459542391" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
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