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Persönlichkeitsschutz mit Blick Online

Screenshot blick.ch
Bild: Screenshot blick.ch

Gleich drei Varianten von Persönlichkeitsschutz waren heute auf Blick Online neben der Story „Der Blick ins Horrorhaus“ zu sehen, also einmal ohne Verfremdung, einmal verpixelt und einmal mit einem schwarzen Balken über den Augen.

In der ersten Story werden die Augen des Täters mit einem schwarzen Balken versehen, sein Nachname abgekürzt und mit einem Sternchen (*Namen der Redaktion bekannt) versehen.

In der zweiten Story wird das Gesicht des Täters verpixelt, sein Nachname wird abgekürzt. Ein Sternchen fehlt diesmal.

In der neusten Story wird der Name des Täters voll ausgeschrieben, sein Gesicht nicht verfremdet.

Möglicher Grund dafür: Es ist ein offizielles Fahndungsfoto der Kantonspolizei Aargau aufgetaucht, das sowohl das Schweizer Fernsehen als auch NZZ Online verwendeten. Vielleicht ist es durch die Entwicklung der Story nachvollziehbar, aber wenn man diese drei Varianten so nebeneinander sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass dahinter ein Konzept steckt. Zufall? Beliebigkeit? Gucken, was die anderen machen?

Blick am Abend vermeldet Nicht-Haarschnitt

Beim Online-Dings von Blick am Abend liegen ausser der Ferienvertretung des Aushilfspraktikanten wohl alle gerade krank im Bett. Gestern meldete das Online-Portal der Gratiszeitung nämlich aufgrund von zwei sozusagen identischen Bildern, dass TV-Moderator Stefan Klapproth sich die Haare geschnitten hätte.

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Frank A. Meyer zur Pension

Lieber Frank A. Meyer

Ich wünsche Ihnen alles Gute zum heutigen 65. Geburtstag!

Da Sie nicht im Internet suchen, zuletzt wohl nach sich selbst, werden Sie diesen Eintrag wohl nie lesen. Mich hält es aber nicht davon ab, Ihnen herzlich zur Pension zu gratulieren. Endlich können Sie ausspannen, zurücklehnen, abwinken, Kuchen essen, schwimmen gehen. Dass sie klammheimlich schon länger nur noch ab und zu einen Espresso trinken mit dem bei Ringier für alles mögliche Publizistische verantwortlichen Marc Walder, ist mir schon länger aufgefallen. Aber so kurz vor der Pension will man da niemandem einen Vorwurf machen. Jetzt, mit 65, müssen Sie nicht mal mehr das. Ist das nicht schön?

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