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	<title>ronniegrob.com</title>
	
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	<description>Das private Weblog von Ronnie Grob</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:08:13 +0000</pubDate>
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		<title>Ein Experiment mit Genussmitteln</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Genussmittel]]></category>

		<category><![CDATA[Honoré de Balzac]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: CC Flickr, Moe
Wie wirken sich Genussmittel eigentlich auf unseren Körper aus? Honoré de Balzac erzählt davon:
Ich möchte Ihnen das Ergebnis eines Londoner Experiments mitteilen, das für die uns beschäftigenden Fragen entscheidend ist und für dessen Wahrheit mir zwei glaubwürdige Leute bürgen, ein Gelehrter und ein Politiker.
Die englische Regierung hat es drei zum Tode Verurteilten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/moe/27297326/"><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/21/27297326_ba3848fcd4.jpg?v=0" title="Lebens- u. Genußmittel" class="alignnone" width="500" height="367" /></a><br />
<em>Foto: CC Flickr, <a href="http://flickr.com/photos/moe/27297326/">Moe</a></em></p>
<p>Wie wirken sich Genussmittel eigentlich auf unseren Körper aus? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honore_de_Balzac">Honoré de Balzac</a> erzählt davon:</p>
<blockquote><p>Ich möchte Ihnen das Ergebnis eines Londoner Experiments mitteilen, das für die uns beschäftigenden Fragen entscheidend ist und für dessen Wahrheit mir zwei glaubwürdige Leute bürgen, ein Gelehrter und ein Politiker.</p>
<p>Die englische Regierung hat es drei zum Tode Verurteilten freigestellt, sich entweder nach der in diesem Lande üblichen Prozedur hängen zu lassen oder sich ausschliesslich von Tee beziehungsweise von Kaffee oder Schokolade zu ernähren, ohne irgendein anderes Nahrungsmittel zu sich zu nehmen oder eine andere Flüssigkeit zu trinken. Die drei Narren akzeptierten den Handel. Vielleicht hätte jeder Verurteilte an ihrer Stelle so gehandelt. Da alle drei Lebensmittel mehr oder weniger Chancen boten, haben sie die Wahl dem Los überlassen.</p>
<p>Der Schokoladenmann starb nach acht Monaten.</p>
<p>Der Kaffeemann brachte es auf zwei Jahre.</p>
<p>Der Teemann verstarb erst nach drei Jahren.</p>
<p>Ich hege den Verdacht, dass die Indische Kompanie das Experiment im Interesse ihres Handels stimuliert hat.</p>
</blockquote>
<p>Kann man Balzac die Geschichte glauben?</p>
<p>Ab hier bitte nur weiterlesen, wer über einigermassen starke Nerven verfügt (und das Zitat nicht mit meiner persönlichen Haltung verwechselt):<br />
<span id="more-407"></span></p>
<blockquote><p>
Der Schokoladenmann starb in einem entsetzlichen Fäulniszustand, von Würmern zerfressen. Seine Glieder waren nach und nach abgefallen wie jene der spanischen Monarchie.</p>
<p>Der Kaffeemann ist den Verbrennungstod gestorben, so als hätten ihn die Feuer von Gomorrha geröstet. Man hätte glatt versuchen können, daraus Kalk zu machen. Das wurde auch vorgeschlagen, aber man fand, das Experiment sei mit der Unsterblichkeit der Seele unvereinbar.</p>
<p>Der Teemann magerte ab und wurde gleichsam durchsichtig. Er starb an der Schwindsucht und hätte eine prima Laterne abgegeben: Man konnte durch seinen Körper hindurchsehen. Ein Philanthrop war in der Lage, seine Times zu lesen, nachdem man ein Licht hinter den Leichnam gestellt hatte. Einen originelleren Versuch verbot der englische Sinn für Anstand.</p>
<p>Ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen, wieviel menschenfreundlicher es doch wäre, zum Tode Verurteilte einer nützlichen Sache zuzuführen statt sie grausam zu guillotinieren. Man verwendet bereits das Fett von Tierkadavern aus den anatomischen Hörsälen zur Herstellung von Kerzen. Wir sollten auf diesem herrlichen Weg keinesfalls anhalten. Übergeben wir also die zum Tode Verurteilten den Wissenschaftlern und nicht den Henkern!</p></blockquote>
<p>Honoré de Balzac, Pathologie des Soziallebens, Edgar Pankow, Seite 163/164</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Every sperm is needed | In your neighbourhood</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/18/every-sperm-is-needed-in-your-neighbourhood/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 18:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Echtzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Eric Idle]]></category>

		<category><![CDATA[Michèle Roten]]></category>

		<category><![CDATA[Monty Python]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zwei gute Neuigkeiten für Freunde von tiefen Lebensweisheiten, die mit fragwürdigem Humor umwickelt sind. Michèle Roten, derzeit die begabteste deutschsprachige Schreiberin ohne graue Haare, bringt eine Kolumnen-Sammlung raus. Das Buch kostet 36 Franken (etwa 27 Euro) und wird vom sympathischen Echtzeit-Verlag verkauft. Man kann die Kolumnen natürlich auch online nachlesen, aber am Laptop sitzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei gute Neuigkeiten für Freunde von tiefen Lebensweisheiten, die mit fragwürdigem Humor umwickelt sind. Michèle Roten, derzeit die begabteste deutschsprachige Schreiberin ohne graue Haare, bringt eine Kolumnen-Sammlung raus. <a href="http://echtzeit.ch/bestellung.php?idbuch=49&#038;order=1">Das Buch</a> kostet 36 Franken (etwa 27 Euro) und wird vom sympathischen Echtzeit-Verlag verkauft. Man kann die Kolumnen natürlich auch <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/author/michele-roten/">online nachlesen</a>, aber am Laptop sitzt man ja sonst schon genug, dazu sind die Texte im Buch verschlimmbessert, <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/heart-attack/">hier der über herzliche Menschen</a>.</p>
<p>Und dann hat das legendäre Kollektiv <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monty_Python">Monty Python</a> eine neue, <a href="http://www.youtube.com/user/MontyPython">eigene YouTube-Präsenz</a>. In einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OGqX-tkDXEk">Begrüssungsvideo</a> beklagen sich die noch lebenden Mitglieder ausführlich darüber, wie sie seit Jahren von Raubkopierern abgezockt werden, die ihre Videos widerrechtlich bei YouTube hochladen. Davon haben sie nun genug und laden eigene Inhalte lieber selbst hoch (möchten aber dann doch gerne das eine oder andere Produkt dazu verkaufen).</p>
<p>Zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7SFcbHSppng">mutmasslich unveröffentlichte Privataufnahmen</a>, den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=p9PiqCeLEmM">Penis Song</a> oder den musikalisch doch etwas damit verwandten, grossartigen Ohrwurm &#8220;Every Sperm is sacred&#8221; (<a href="http://www.lyricsdepot.com/monty-python/every-sperm-is-sacred.html">Lyrics</a>):</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fUspLVStPbk&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fUspLVStPbk&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><span id="more-388"></span>Und Eric Idle spricht über den Schreibprozess bei Monty Python:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y8G7Y9mneVM&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y8G7Y9mneVM&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abt. “Früher war alles besser”</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/17/abt-fruher-war-alles-besser/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/17/abt-fruher-war-alles-besser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 12:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Helmut Kohl]]></category>

		<category><![CDATA[Oswald Sigg]]></category>

		<category><![CDATA[Samuel Schmid]]></category>

		<category><![CDATA[Willy Brandt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der abtretende Bundesratssprecher Oswald Sigg konstatiert in einem Sonntag-Interview verludernde Sitten aufgrund einer wildgewordenen, rudelbildenden und einander abschreibenden Meute von Medien. Früher sei das anders gewesen.
Mitte der Siebzigerjahre erhoben sich die Journalisten noch von ihren Sitzen, wenn ein Bundesrat den Pressesaal betrat.
Weiter beklagt Sigg eine &#8220;Hetzkampagne&#8221; gegen den eben unter Blut und Tränen zurückgetreten Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der abtretende Bundesratssprecher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Sigg">Oswald Sigg</a> konstatiert <a href="http://sonntagonline.ch/pages/index.cfm?dom=151&#038;rub=100212524&#038;arub=100212524&#038;orub=100212524&#038;osrub=100212524&#038;Artikel_ID=101974448">in einem <em>Sonntag</em>-Interview</a> verludernde Sitten aufgrund einer wildgewordenen, rudelbildenden und einander abschreibenden Meute von Medien. Früher sei das anders gewesen.</p>
<blockquote><p>Mitte der Siebzigerjahre erhoben sich die Journalisten noch von ihren Sitzen, wenn ein Bundesrat den Pressesaal betrat.</p></blockquote>
<p>Weiter beklagt Sigg eine &#8220;Hetzkampagne&#8221; gegen den eben <a href="http://blog.ronniegrob.com/2008/11/12/unpopular-swiss-defense-minister-resigns/">unter Blut und Tränen</a> zurückgetreten Bundesrat Samuel Schmid:</p>
<blockquote><p>Ausser wenigen Medienleuten habe ich niemanden angetroffen, der sich nicht über diese Hetzkampagne empört hätte. </p></blockquote>
<p>Das mag sein. Die Schweizer sind ein sehr harmoniebedürftiges Volk. Sie mögen es weder, wenn jemand laut die Wahrheit sagt, noch, wenn jemand zu sehr ausgegrenzt wird. Im Fall Schmid waren <a href="http://blog.ronniegrob.com/2008/07/25/samuel-schmid-und-roland-nef-geht-da-der-richtige/">die gegen den Bundesrat sprechenden Argumente</a> aber einfach zu zahlreich, als dass ihn jemand (Frank A. Meyer natürlich ausgenommen) hätte verteidigen können. Es ist etwas wie bei der vergangen US-Wahl: Es finden sich kaum Argumente für McCain/Palin oder gegen Obama/Biden. Den wenigen Ausscherenden kann man immerhin einen Versuch gegen die Meinungeinfalt attestieren.</p>
<p><span id="more-379"></span>Wer die öffentliche Bühne betritt und sich der Debatte stellt, der muss auch etwas aushalten können. Überdenkenswert ist wenn schon der Umgang mit Privatpersonen, die per Zufall mit einem Medienthema verknüpft sind und gegen ihren Willen öffentlich gemacht werden. Politiker, Blogger, Journalisten dagegen, die ein öffentliches Amt annehmen oder sich auf die öffentliche Debatte einlassen, sollten sich nicht beklagen, wenn ihr Status auch kritisch behandelt wird. Danach zu fragen, &#8220;wie&#8221; das geschieht und &#8220;was&#8221; verhandelt wird, ist aber natürlich legitim.</p>
<p>Dass die Debatte früher, zum Beispiel vor 23 Jahren, zahmer geführt wurde, glaube ich nicht. Als Anhaltspunkt dazu ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen Helmut Kohl und Willy Brandt (&#8221;ein Hetzer ist er, seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land&#8221;):</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/l5QLziJftAE&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/l5QLziJftAE&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Hussassa!</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/15/hussassa/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/15/hussassa/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 09:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Franz Josef Strauss]]></category>

		<category><![CDATA[Loriot]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ocx2CuNjXrc&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ocx2CuNjXrc&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/453845893" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>“Unpopular Swiss defense minister resigns”</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/12/unpopular-swiss-defense-minister-resigns/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/12/unpopular-swiss-defense-minister-resigns/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 19:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Christoph Blocher]]></category>

		<category><![CDATA[Samuel Schmid]]></category>

		<category><![CDATA[Teleblocher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel stammt von Reuters, trifft es aber nur halb.

(Bild: Flickr / piecoplastic)
Unpopulär ist der gmögige und offensichtlich gutmütige Samuel Schmid nicht, aber wohl einfach nicht geeignet für das Amt, das er die letzten Jahre ausgefüllt hat. Christoph Blocher sagte es kürzlich auf teleblocher.ch (eine Website, die heute von tagesanzeiger.ch als Blochers &#8220;Privat-Internet-TV&#8221; bezeichnet wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel stammt von <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSTRE4AB3GP20081112?feedType=RSS&#038;feedName=worldNews">Reuters</a>, trifft es aber nur halb.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/pieceoplastic/218568005/"><img alt="Namensschild von Samuel Schmid (Flickr / piecoplastic)" src="http://farm1.static.flickr.com/60/218568005_1084b518da.jpg?v=0" title="Namensschild von Samuel Schmid (Flickr / piecoplastic)" width="500" height="375" /></a><br />
<small>(Bild: <a href="http://flickr.com/photos/pieceoplastic/218568005/">Flickr / piecoplastic</a>)</small></p>
<p>Unpopulär ist der gmögige und offensichtlich gutmütige Samuel Schmid nicht, aber wohl einfach nicht geeignet für das Amt, das er die letzten Jahre ausgefüllt hat. Christoph Blocher sagte es kürzlich auf <a href="http://teleblocher.ch/">teleblocher.ch</a> (eine Website, die heute von tagesanzeiger.ch als Blochers &#8220;Privat-Internet-TV&#8221; bezeichnet wurde - der Artikel ist bereits wieder offline. Und die es mit der heutigen Sendung immerhin zu einer Eilmeldung auf der Titelseite von nzz.ch gebracht hat).</p>
<p><span id="more-364"></span>Und zwar sagte Blocher, dass Samuel Schmid ein Typ ist, der alles in sich hineinfrisst. Stimmt genau, und heute an der Pressekonferenz ist es endlich, durch die unüberlistbaren Kräfte des Körpers, herausgekommen, &#8220;<a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/samuel-schmids-bilanz-105083">Tränen, Blut und eine Abrechnung</a>&#8221; titelte für einmal blick.ch wie eine Boulevardzeitung. Dass er am Wochenende mit Magenproblemen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, überrascht wohl kaum niemanden.</p>
<p>Samuel Schmid ist der Inbegriff eines intransparenten Politikers. Er ist die Vergangenheit, er ist das Gegenteil eines Barack Obama (&#8221;I will not be a perfect President. But I can promise you this - I will always tell you what I think and where I stand. I will be honest with you about the challenges we face&#8221;).</p>
<p>Falls jemand in Zukunft eine erfolgreiche politische Karriere machen möchte, dann hat er mit Samuel Schmid ein grossartiges Negativ. Für alle, die sich gegenüber der Öffentlichkeit genau umgekehrt wie Schmid verhalten, bestehen gute Chancen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/451048491" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Andreas Gross: GsoA-Gründer will in den Krieg</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/06/andreas-gross-gsoa-grunder-will-in-den-krieg/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/11/06/andreas-gross-gsoa-grunder-will-in-den-krieg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 08:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Andi Gross]]></category>

		<category><![CDATA[Andreas Gross]]></category>

		<category><![CDATA[Armee]]></category>

		<category><![CDATA[GSoA]]></category>

		<category><![CDATA[Schweizer Armee]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, kurz GSoA, wurde 1982 gegründet. Eine politische Bewegung, die, wie der Name sagt, für eine Abschaffung der schweizer Armee steht. Mitbegründer damals: der seit 1991 im Nationalrat und seit 1995 im Europarat sitzende Andreas Gross (Website: andigross.ch).
In einem Interview mit der WoZ schlägt er nun andere Töne an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, kurz <a href="http://www.gsoa.ch/">GSoA</a>, wurde 1982 gegründet. Eine politische Bewegung, die, wie der Name sagt, für eine Abschaffung der schweizer Armee steht. Mitbegründer damals: der seit 1991 im Nationalrat und seit 1995 im Europarat sitzende Andreas Gross (Website: <a href="http://www.andigross.ch/">andigross.ch</a>).</p>
<p>In einem <a href="http://www.woz.ch/artikel/2008/nr45/schweiz/17111.html">Interview mit der <em>WoZ</em></a> schlägt er nun andere Töne an. Er ist sogar für Militäreinsätze der schweizer Armee, wenn nicht mal die UNO dafür ist. Auf die entsprechende Frage (&#8221;Sie wollen Auslandseinsätze ohne Uno-Mandat?&#8221;) antwortet er:</p>
<blockquote><p>Will man Millionen Menschenleben retten, ist es nicht zu vermeiden.</p></blockquote>
<p>Der angeblich überzeugte Pazifist sagt:</p>
<blockquote><p>Es braucht Leute, die das Metier der Gewalt beherrschen und denen, die Gewalt anwenden wollen, zeigen, dass sie keine Chance haben, wenn sie diesen Weg gehen wollen. Das ist die Logik der Friedenseinsätze.</p></blockquote>
<p><span id="more-356"></span>Genauer nachgefragt, wird das so definiert:</p>
<blockquote><p><em>Was hiesse das konkret? Schweizer Soldaten in Südossetien?</em></p>
<p>Als Polizisten - warum nicht? Schweizer Soldaten wären doch gute Polizisten! Und sie wären überall willkommen. In Georgien bestimmt, das ist mir vergangene Woche wieder bestätigt worden. Als Polizist hat man zudem die Waffe bloss, um andere vom Schiessen abzuhalten. Europa hat 300 Beobachter nach Südossetien geschickt. Warum ist die Schweiz nicht dabei? Ein solch sinnvoller Einsatz unserer krisengeschüttelten Armee würde doch sogar im Volk eine Mehrheit finden. Er würde helfen, echte Krisen zu bewältigen. </p></blockquote>
<p>Ich wette, dass viele der Aussagen, die er in den 80er-Jahren bekämpft hat, deckungsgleich mit denen sind, die er heute sagt. Nichts gegen einen Wandel der Ansichten, aber ich als Wähler wäre enttäuscht.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ronniegrob/~4/444167484" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Duckhome.de mit russischen Schönheiten</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/24/duckhomede-mit-russischen-schonheiten/</link>
		<comments>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/24/duckhomede-mit-russischen-schonheiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 08:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>

		<category><![CDATA[Duckhome]]></category>

		<category><![CDATA[Jochen Hoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Das publizistische Netzwerk von Jochen Hoff ruft heute:
&#8220;Frauen, lasst uns uns weigern, Geiseln das Zusammenpralls der Zivilisationen zu sein!&#8220;.
Nebenan eine Werbung für russianeuro.com, hier zwei Screenshots:


Offenlegung: Ich habe Jochen Hoff mal in Berlin kennengelernt und fand ihn gar nicht so unsympathisch. Da er aber kürzlich gemeint hat, ich würde &#8220;Reklame für Nazis&#8221; machen und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das publizistische Netzwerk von Jochen Hoff ruft heute:</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/3697-Frauen,-lasst-uns-uns-weigern,-Geiseln-das-Zusammenpralls-der-Zivilisationen-zu-sein!.html">Frauen, lasst uns uns weigern, Geiseln das Zusammenpralls der Zivilisationen zu sein!</a>&#8220;.</p>
<p>Nebenan eine Werbung für <a href="http://www.russianeuro.com">russianeuro.com</a>, hier zwei Screenshots:</p>
<p><span id="more-347"></span><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-2-duckhomede-am-24102008-10-uhr.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-2-duckhomede-am-24102008-10-uhr.png" alt="" title="screenshot-2-duckhomede-am-24102008-10-uhr" width="450" height="402" class="alignnone size-full wp-image-349" /></a></p>
<p><a href="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-duckhomede-am-24102008-10-uhr.png"><img src="http://blog.ronniegrob.com/wp-content/uploads/screenshot-duckhomede-am-24102008-10-uhr.png" alt="" title="screenshot-duckhomede-am-24102008-10-uhr" width="450" height="295" class="alignnone size-full wp-image-350" /></a></p>
<p><small>Offenlegung: Ich habe Jochen Hoff mal in Berlin kennengelernt und fand ihn gar nicht so unsympathisch. Da er aber kürzlich <a href="http://blog.ronniegrob.com/2008/09/20/fragen-zum-sieg-der-demokratischen-kraefte/">gemeint</a> hat, ich würde &#8220;Reklame für Nazis&#8221; machen und sich dafür noch immer nicht entschuldigt hat, bin ich ihm zurzeit nur bedingt wohlgesinnt.</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>100 000 000 000 m² weniger Wald pro Jahr</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/22/100-000-000-000-m%c2%b2-weniger-wald-pro-jahr/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 11:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[10.000 m² sind ein Hektar. Und etwa 10 Millionen Hektaren Wald gingen dieses Jahr weltweit an Wald verloren, also 100 000 000 000 m². So sehen die Zahlen aus, die die Website worldometers.info nüchtern und in Echtzeit aufbereitet.
Der Grund dafür natürlich der sich massiv ausbreitende Mensch, der sich mit mehr als doppelt so viel Geburten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10.000 m² sind ein Hektar. Und etwa 10 Millionen Hektaren Wald gingen dieses Jahr weltweit an Wald verloren, also 100 000 000 000 m². So sehen die Zahlen aus, die die Website <strong><a href="http://www.worldometers.info/">worldometers.info</a></strong> nüchtern und in Echtzeit aufbereitet.</p>
<p>Der Grund dafür natürlich der sich massiv ausbreitende Mensch, der sich mit mehr als doppelt so viel Geburten wie Todesfällen ausbreitet. Trotzdem sind heute schon 15.000 Menschen an Hunger gestorben, was sich schneidet mit den mehr als einer Milliarde Menschen, die an Übergewicht leiden. An Unterernährung hingegen leiden fast eine Milliarde. Ah ja, an der Finanzkrise leiden auch gerade einige. Man könnte das ja fast vergessen, wenn man die letzten Wochen die Medien aufmerksam verfolgt hat.</p>
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		<title>Ameise und Mensch: Wer wird überleben?</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/17/ameise-und-mensch-wer-wird-uberleben/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 20:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ameise]]></category>

		<category><![CDATA[Ameisen]]></category>

		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ameisen existieren seit über 10 Millionen Generationen auf dieser Erde; uns dagegen gibt es erst seit 100000 Generationen. Sie haben sich in den letzten zwei Millionen Jahren so gut wie gar nicht weiterentwickelt, während wir in dieser Zeit die komplexeste und rasanteste Gehirnentwicklung in der ganzen Entwicklungsgeschichte durchgemacht haben. Über mehrere Jahrhunderte hinweg hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Ameisen existieren seit über 10 Millionen Generationen auf dieser Erde; uns dagegen gibt es erst seit 100000 Generationen. Sie haben sich in den letzten zwei Millionen Jahren so gut wie gar nicht weiterentwickelt, während wir in dieser Zeit die komplexeste und rasanteste Gehirnentwicklung in der ganzen Entwicklungsgeschichte durchgemacht haben. Über mehrere Jahrhunderte hinweg hat unsere kulturelle Entwicklung mit noch raketenhafterer Geschwindigkeit weitere Veränderungen herbeigeführt und dabei die Rate der biologischen Evolution um mehrere Grössenordnungen übertroffen. Wir sind die erste Art, die globalen Einfluss ausübt, das Ökosystem verändert und zerstört und selbst das Klima weltweit beeinflusst. Das Leben auf dieser Erde würde nie durch die Aktivitäten der Ameisen oder anderer wild lebender Tiere bedroht werden, egal, wie vorherrschend sie würden. Die Menschheit dagegen ist dabei, einen Grossteil der Biomasse und Artenvielfalt zu zerstören; ausgerechnet an dieser “Erfolgsrate” misst sich unsere eigene biologische Vorrangstellung.</p>
<p>Wenn die ganze Menschheit von der Bildfläche verschwände, würde sich der Rest, der überlebt hat, erholen und aufblühen. Das massenhafte Aussterben, wie es im Moment stattfindet, würde aufhören, und die geschädigten Ökosysteme würden sich erholen und wieder ausdehnen. Wenn alle Ameisen verschwinden würden, wäre der Effekt genau umgekehrt, und es gäbe eine Katastrophe. Der Artenschwund würde sich noch mehr beschleunigen, und die Landökosystem würden noch schneller zusammenschrumpfen, wenn die beträchtlichen ökologischen Funktionen, die diese Insekten erfüllen, wegfielen.</p>
<p>Die Menschheit wird ohne Frage weiterleben, genauso wie die Ameisen. Aber das Verhalten des modernen Menschen führt zu einer Verarmung der Welt; wir sind dabei, unglaublich viele Tierarten auszulöschen, und zerstören damit nachhaltig die Lebensqualität auf unserer Erde. Dieser Schaden lässt sich im Laufe der Evolution nur in Zeiträumen von mehreren Millionen Jahren wieder ganz beheben, und auch nur dann, wenn sich die Ökosysteme regenerieren können. In der Zwischenzeit sollten wir die niederen Ameisen nicht verachten, sondern uns ein Beispiel an ihnen nehmen. Zumindest noch für einige Zeit werden sie uns helfen, die Welt nach unseren Bedürfnissen im Gleichgewicht zu halten, und sie werden uns stets daran erinnern, wie schön diese Welt war, als die ersten Menschen auftauchten.</p></blockquote>
<p>Ameisen, die Entdeckung einer faszinierenden Welt, Bert Hölldobler, Edward O. Wilson, Seite 239/240.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>A-ha! So ist das also…</title>
		<link>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/08/a-ha-so-ist-das-also/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[a-ha]]></category>

		<category><![CDATA[Take on me]]></category>

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Endlich erklärt mal jemand, was es mit diesem mysteriösen Video auf sich hat.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.collegehumor.com/moogaloop/moogaloop.swf?clip_id=1832838&#038;fullscreen=1" width="480" height="360" ><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="true" /><param name="movie" quality="best" value="http://www.collegehumor.com/moogaloop/moogaloop.swf?clip_id=1832838&#038;fullscreen=1" /></object>
<div style="padding:5px 0; text-align:center; width:480px;"></div>
<p>Endlich erklärt mal jemand, was es mit <a href="http://de.youtube.com/watch?v=GfbnvkPaJXI">diesem mysteriösen Video</a> auf sich hat.</p>
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			<wfw:commentRss>http://blog.ronniegrob.com/2008/10/08/a-ha-so-ist-das-also/feed/</wfw:commentRss>
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