Zitate
In seinem Büro hängt ein ehemals zwei Meter langes Maßband, von dem er jeden Tag einen Zentimeter abschneidet, noch 177 Tage, dann geht er in Rente.
Bestatter-Weblog, Werner
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In seinem Büro hängt ein ehemals zwei Meter langes Maßband, von dem er jeden Tag einen Zentimeter abschneidet, noch 177 Tage, dann geht er in Rente.
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Haben Sie schon einige Newsletter abonniert? Aber noch keinen, der “12- bis 16-mal pro Jahr” erscheint, “zum günstigen Preis von nur 16,95 € pro Ausgabe, jeweils 12 Seiten”? Dann abonnieren Sie doch jetzt den Trendletter, denn ” Trendletter-Leser sind mit Ihrem Wissen immer eine Nasenlänge voraus.”
Erfahren Sie jetzt “die geheimen Tricks der Profis“, und lernen Sie, wie sie ihre “Webevideos” richtig vermarkten. Besonders wichtig:
Wählen Sie einen auffälligen Titel („Das musst du gesehen haben!“) und stellen Sie die Werbevideos jeden Tag unter einem neuen Namen ein.
Schaffen Sie Kontroversen. Seiten wie YouTube geben den Nutzern die Möglichkeit, Videos zu kommentieren. Es gibt bereits Agenturen, die sich dafür bezahlen lassen, hier kontroverse Beiträge zu hinterlassen oder einen vermeintlichen Streit zwischen Nutzern zu inszenieren.
Streuen Sie Ihr Werbevideo so breit wie möglich. Profis platzieren ihre Clips in Dutzenden von eigenen und fremden Internet-Tagebüchern (Weblogs), in Foren oder in sozialen Netzwerken wie MySpace oder Facebook.
Hinter dem Trendletter steckt der Verlag für die deutsche Wirtschaft AG in Bonn. Ich glaube, deren Angebot kann man nur ausdrücklich empfehlen. Es soll bitte niemand etwas anderes behaupten.
Denn auch der deutsche Spießer ist nicht mehr das, was er einmal war. Er schaut sich gerne japanische Spielfilme in der Originalfassung an, hört Klezmer-Musik, hat die “Zeit” abonniert, ohne sie unbedingt zu lesen, kennt den Unterschied zwischen Mortadella und Mozzarella und geriert sich beim Essen und Shoppen durchaus multikulturell. Was ihn vollends zum Spießer macht, ist sein Hochmut gegenüber jenen, die er dafür hält: die Ballermann-Urlauber, Sandalenträger und McDonalds-Besucher.
Und so ist es nicht der Proto-Spießer, der “überall sein fürchterliches Gesicht zeigt”, sondern der scheinliberale Bildungsbürger, der für jede Untat so lange Verständnis äußert, wie sie nicht unmittelbar vor seiner Haustür passiert. Vollends auf die “Ausländerfeindlichkeit” fixiert, will er nicht wahrhaben, dass es inzwischen auch eine “Inländerfeindlichkeit” gibt und nicht nur “Bürger mit Migrationshintergrund”, sondern auch “Migranten mit kriminellem Hintergrund”. Stellt man ihm die Frage, warum es bei Migranten mit primär asiatischem Hintergrund nicht die gleichen Probleme wie bei Migranten mit arabischem bzw. muslimischem Hintergrund gibt, schreit er gleich “Rassismus”, obwohl es nicht um Rasse, sondern um Kultur und Erziehung geht, die sich im täglichen Verhalten niederschlagen.
Henryk M. Broder, Spiegel Online, Bildungsbürger als Bla-Bla-Blockwarte
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Heute morgen habe ich etwas in mich hineingelacht. Wegen dieser Grafik auf winkelried.info, einem rechtskonservativen Portal, das einen publizistischen Kurs fährt, den man oft als vor allem fantasievoll bezeichnen muss:
Der Besucherzahlenvergleich online ist oft Glaubenssache - darum kann man nur ebenfalls fragwürdige Quellen wie alexa.com heranziehen. Hier deren Grafik:
Ich kann nur eins versichern: Dieses Blog hat weniger Zugriffe als die drei im Vergleich.
Bilder: Screenshots von alexa.com und winkelried.info, erstellt am 24.01.2008, um etwa 9 Uhr morgens.