Archiv der Kategorie ‘In eigener Sache‘

 
 

Waiting for Easyjet-Flight 4636

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Die glänzendsten Stellen auf meiner Tastatur in absteigender Reihenfolge: Space-Taste halbrechts, e, i, h, s, a, r, u, t, n, c.

Laut herausgelacht über die Wendung “ins Knie ficken”.

Das Glück, mit gesenktem Kopf einen ansteigenden Weg hoch zu laufen. Und dann zwei fette rote Schnecken ohne Haus zu sehen, die hinter einander her kriechen.

Das Schweizer Steueramt, das mir einen Brief schickt, ich solle bitte meine Kontonummer angeben, damit sie mir einen Betrag auszahlen können. Ich, der ich dreimal (vor zwei Monaten, vor einer Woche, eben) anrufe und dreimal meine Bankverbindung telefonisch durchgebe. Das Schweizer Steueramt, das mir dreimal sagt, der Betrag werde sofort ausbezahlt.

Sandwich der Woche: “Asiatisches Sandwich”. Baguette mit gegrilltes Gemüse, süss-saurer Sauce und Hähnchenbrust. 9.20 CHF.

Der Gesichtsausdruck der Schausteller auf dem Rummelplatz, wenn sie im grellen Licht dasitzen und auf Kunden warten. Wenn mit dem Joystick ihre Herzraser- und Magendreher-Maschinen bedienen. Wenn sie von ihren gesicherten Kunden in den geschützten Bereich laufen. Die Eleganz des jungen Mannes, mit der er die Putschiautos parkt. Wie es wäre, in eine Schausteller-Familie hineingeboren zu werden.

“Bist aber braun geworden.” – “Ach was, ich hab nur den Töfffahrer-Auschnitt”.

Töff. Töfftöff.

“Ich bin der Teufel!” schrie er einmal sturzbetrunken im Bus. Nun wurde er von drei Polizisten in einer filmreifen Szene abgeführt. Grosse, schwere Schritte mit gesenktem Kopf und das ganze T-Shirt blutverschmiert. 130 Kilo in Wallung. Grosse, umwerfend grosse Szene. An völlig unerwarteter Stelle.

Liebe, Frieden und Messerstechereien.

“Den Vordersitz konnte man nicht mehr zurückklappen, so viel Bier hatten wir eingekauft. Und dort sass ich, den Kopf an die Frontscheibe gedrückt, als ich von Weitem die Polizei sah. Die uns dann, sehr überraschend, aktiv ignorierte.”

“Du kannst mich retten!”

Die Intelligenz und Eleganz von Transsexuellen. Selbst mit behaartem Rücken über den geblümten Jeans.

Die stotternden Easyjet-Angestellten am Gate und die wortwitzigen Easyjet-Angestellten in der Maschine.

“Angst. Angst ist wichtig. Ganz wichtig!”

“Hier sitzen die Dicken zum Einkaufen in ihren Rollstühlen.”

Das alte Bauernpaar um 10 Uhr abends sah aus wie verirrt.

“Schnauzä! … Sonst komm ich runtä…” (Ausruf eines Mannes aus dem Fenster an einem ansonsten ruhigen Sommerabend. In Berlin, wo denn sonst.)

König Einfalt, König Zwietracht. Dabei müsste es Königin heissen. “Dafür bin ich zu faul” sagte die Managerin.

Auftritt der vereinigten Haltungsschäden.

“Ihr habt ALLE KEINE AHNUNG! Ihr habt ALLE KEINE AHNUNG! ALLE KEINE AHNUNG!”

Kookkurenzen. Kleine Fluchten. Schtriem of Konschussness.

“Das ist keine Kirche, das ist ein Gotteshaus.”

Ich habe den Schlüssel im Wald verloren.

Ich bin Stulle und das ist Atze.

F.S., wie er mit dem Punk zu dessen Arbeitsplatz am Alexanderplatz fährt.

“Unbeaufsichtigtes Gepäck wird vernichtet” – “sera detruit” – “will be destroyed”.

Stille Post. Stille Nacht. Stille.

Pressebild Ronnie Grob

Ronnie Grob Simpsons

Endlich mal können auch Leute zeichnen, die gar nicht zeichnen können. Also beispielsweise ich. Mit dem Simpsons Avatar Creator.

Weil ich meine Schultern breiter gemacht habe, als sie sind, habe ich zum Ausgleich meine Monobrow überzeichnet.

Butter mit Seele

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Der eben erst aufs Brot gestrichene Walfisch Bruno bricht in Todesangst aus, als ihm gewahr wird, nur für ein Fotoprojekt ausnutzt zu werden. Schlimmer noch: Er ist zum Verzehr gedacht. Da nützt auch die schicke, halbtransparente Gelatinhaube im knalligen Rot nichts mehr.

O Sohn der Berge

schweiz

Ohne Quelle. Freundlich per Mail von Martin.

Bärchenwurst

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Als ich das vierte Mal bei Lidl daran vorbeiglelaufen war, musste ich sie einfach kaufen. Die Bärchenwurst. Mit Schweinefleisch und Trinkwasser und Milch. Auf der Packung steht:

Übrigens:

Die Rezeptur aller unserer Bärchen-Produkte ist perfekt auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt. Sie enthalten weder künstliche Aromastoffe, noch Geschmacksverstärker und der Fettanteil ist reduziert.

Selber schuld, wenn man sich als bald 32jähriger Bärchenwurst kauft. Dann schmeckt sie einem nämlich überhaupt nicht. Man isst eine Scheibe und wirft sie, entgegen allen sonstigen Gepflogenheiten, in den Müllsack. Wo sie nun unter etwas Kaffeesatz liegt. Immer noch freundlich lächelnd.