Blindekuh und Pfand

„Sehnsucht nach dem Frühlinge“, KV 596, von Wolfgang Amadeus Mozart wie die „Zauberflöte“ in seinem Todesjahr 1791 komponiert, war mein Ohrwurm letzten März. Und da ich grade wieder drüber gestolpert bin, will ich gerne auch andere daran teilhaben lassen.

Kann man sich eigentlich noch vorstellen, wie diese Winter waren früher, offline?

Komm, lieber Mai, und mache
Die Bäume wieder grün,
Und laß mir an dem Bache
Die kleinen Veilchen blühn!
Wie möcht ich doch so gerne
Ein Veilchen wieder sehn,
Ach, lieber Mai, wie gerne
Einmal spazieren gehn!

Zwar Wintertage haben
Wohl auch der Freuden viel;
Man kann im Schnee eins traben
Und treibt manch Abendspiel,
Baut Häuserchen von Karten,
Spielt Blindekuh und Pfand;
Auch gibt’s wohl Schlittenfahrten
Auf’s liebe freie Land.

Doch wenn die Vöglein singen
Und wir dann froh und flink
Auf grünen Rasen springen,
Das ist ein ander Ding!
O komm und bring vor allen
Uns viele Veilchen mit,
Bring auch viel Nachtigallen
Und schöne Kuckucks mit!

Rita Streich singt nicht alle Strophen, hier der komplette Text.


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